| 12:28 Uhr

158 Fälle in einer Woche
Mehr Grippefälle im Saarland

Die Menge der akuten Atemwegserkrankungen ist zuletzt bundesweit gestiegen. Am stärksten betroffen sind die Regionen Baden-Württemberg sowie Rheinland-Pfalz/Saarland. (Symbolbild)
Die Menge der akuten Atemwegserkrankungen ist zuletzt bundesweit gestiegen. Am stärksten betroffen sind die Regionen Baden-Württemberg sowie Rheinland-Pfalz/Saarland. (Symbolbild) FOTO: dpa / Maurizio Gambarini
Saarbrücken . Die Zahl der Grippekranken im Saarland steigt kontinuierlich weiter. Zwischen dem Mittwoch vergangener Woche und dem Dienstag dieser Woche seien in den Laboren im Land insgesamt in 158 Fällen Influenza-Viren nachgewiesen worden, teilte das Gesundheitsministerium in Saarbrücken mit.

Im Vergleich dazu waren es in den Beobachtungswochen dafür, die jeweils von Mittwoch bis Dienstag reichen, 107 sowie 70 Influenza-Fälle gewesen.


Im Grippe-Monitoring des Saarlandes hieß es, die Menge der akuten Atemwegserkrankungen sei zuletzt bundesweit gestiegen. Am stärksten betroffen seien die Regionen Baden-Württemberg sowie Rheinland-Pfalz/Saarland. Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) spricht von einer stark erhöhten Influenza-Aktivität, das Saarland ist auf der Übersichtskarte des Instituts durchgängig rot eingefärbt.

Eine RKI-Sprecherin in Berlin sagte, in der Regel dauere eine Grippewelle drei bis vier Monate. „Wir sind sicher im Gipfelbereich.“ Auch Unternehmen sind betroffen. Bei der Saarbahn waren zuletzt nach deren Angaben fast ein Viertel der Fahrer - etwa 60 Mitarbeiter - krank. Die Folge waren Verspätungen und Ausfälle bei Bussen und Bahnen.



Wann sollte mein Kind bei Grippe in die Ambulanz?

(dpa)