1. Saarland

Mehr als 60 Spender gaben ihren Lebenssaft

Mehr als 60 Spender gaben ihren Lebenssaft

Wolfersweiler. Unter der Woche hatte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Wolfersweiler zur Blutspende gebeten, und 66 Spender waren dem Aufruf gefolgt. Doch nicht alle durften spenden

Wolfersweiler. Unter der Woche hatte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Wolfersweiler zur Blutspende gebeten, und 66 Spender waren dem Aufruf gefolgt. Doch nicht alle durften spenden. "Wir mussten vier Spender ablehnen", erklärt Wolfgang Lehmann, Vorsitzender des DRK Wolfersweiler: "Grund war wohl das Wetter: Es war ziemlich heiß an diesem Tag, und mancher hatte vielleicht nicht genug getrunken, so dass die Blutwerte nicht in Ordnung waren." In Ordnung fand Lehmann aber die Gesamt-Spenderzahl, auch wenn sonst durchschnittlich rund 80 Spender zur Blutabgabe kämen. "Zum einen muss man bedenken, dass jetzt Urlaubszeit ist, zum anderen hat das DRK Freisen zeitgleich mit uns einen Blutspendetermin angeboten", sagt Lehmann, der sich ein bisschen über diese "Ballung" ärgert. "Die Termine werden von der Blutspendezentrale in Bad Kreuznach koordiniert, und das läuft nicht immer optimal. Im kommenden Jahr wird es wieder zwei Überschneidungen mit Freisen geben", weiß Lehmann zu berichten. Trotzdem hofft er, auch dann wieder Erstspender begrüßen zu können. "In letzter Zeit kamen eigentlich zu jedem Termin neue Spender. Auch dieses Mal hatten wir wieder einen Erstspender. Besonders bemerkenswert war dabei, dass dieser Spender Jahrgang 1955 war. Normal sind Erstspender meist jüngere Leute", erzählt der Wolfersweiler DRK-Vorsitzende.Geehrt wurde in Wolfersweiler auch noch: Für 40 Spenden wurde Wolfgang Gelzleichter ausgezeichnet, Gisbert Becker für 50 Blutabgaben. Manfred Geiß hat bis dato 60 Mal Blut gespendet. Alle drei erhielten aus den Händen des DRK-Vorsitzenden eine Urkunde sowie eine Anstecknadel und ein kleines Präsent. tog