Saar-Astronaut muss weiter warten Start von Matthias Maurer ins All erneut verschoben

Cape Canaveral · Die NASA verschiebt erneut den Start der Rakete, mit der unter anderem der saarländische Astronaut Matthias Maurer auf die Raumstation ISS befördert werden soll. Der für Mittwoch geplante Start ist abgesagt. Ein neuer Termin wurde bereits verkündet.

 Schon wieder musste der Start verschoben werden. Ein Crewmitglied ist offenbar erkrankt.

Schon wieder musste der Start verschoben werden. Ein Crewmitglied ist offenbar erkrankt.

Foto: dpa/Joel Kowsky

Es ist bereits das dritte Mal: Schon wieder verzögert sich der Flug des saarländischen Astronauten Matthias Maurer und seiner Crew zur Internationalen Raumstation (ISS).

Der für Mittwoch geplante Start ist abgesagt. Der früheste neue Starttermin ist Samstag, 23.36 Uhr Ortszeit in den USA – also in Deutschland Sonntagmorgen um 4.36 Uhr.

Der Grund für die erneute Verzögerung ist laut Webseite der NASA ein kleineres medizinisches Problem eines Crewmitglieds. Es handele sich jedoch um keinen Notfall und keine Corona-Erkrankung. Darum wurde der Starttermin lediglich um wenige Tage verschoben. Bis dahin soll die Mannschaft der „Cosmic Kiss“-Mission medizinisch beobachtet werden. Welches Crewmitglied erkrankt ist, wurde nicht mitgeteilt.

Zuletzt ist der Starttermin wegen schlechten Wetters vom 31. Oktober auf den 3. November verschoben worden. In Maurers Heimatgemeinde Oberthal versetzte das den Plänen einer Startparty einen Dämpfer. Doch die Oberthaler ließen sich nicht beirren, feierten dennoch am Sonntag und sahen dann eben auf der Leinwand nicht dem Raketenstart zu, sondern einer Live-Schalte mit „ihrem“ Astronaut.

Maurer ist der zwölfte Deutsche, der ins All fliegt. Der erste war mit Sigmund Jähn (DDR). Zuletzt war Alexander Gerst für 197 Tage auf der ISS.

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