Markttreiben unter der Mondsichel

Neunkirchen. Der Mond wird sich als ziemlich schmale Sichel zeigen beim 1. Neunkircher Mondschein-Markt am Samstag, 2. Oktober, auf dem Stumplatz mit Pasteur- und Stummstraße. Nur fünf Tage später folgt Neumond, ehe unser treuer Erdbegleiter erneut zunimmt und sich bis zum 23. Oktober wieder als Vollmond am Himmel zeigt

Neunkirchen. Der Mond wird sich als ziemlich schmale Sichel zeigen beim 1. Neunkircher Mondschein-Markt am Samstag, 2. Oktober, auf dem Stumplatz mit Pasteur- und Stummstraße. Nur fünf Tage später folgt Neumond, ehe unser treuer Erdbegleiter erneut zunimmt und sich bis zum 23. Oktober wieder als Vollmond am Himmel zeigt. Für die Markt-Initiatoren mögen die Mondphasen nicht so wichtig sein. Sie wollen ein attraktives Angebot für die Stadt auf den Weg bringen. Und haben dieses gestern in der Stadtpressekonferenz vorgestellt. Motto: "Mit allen Sinnen genießen."Mittelalterliche Musik, mystische Wesen, Gaukler und Markthändler sollen demnach von 16 bis 24 Uhr für romantische Markt-Atmosphäre in den Abendstunden sorgen, wie Oberbürgermeister Jürgen Fried, City-Managerin Caroline Eckle und Marktleiter Dirk Jacob versprachen. Zusätzlich haben rund 150 Geschäfte und die Gastronomie zum Late-Night-Shopping geöffnet. Mit dem Oktobertermin entfällt der Late-Night-Shopping-Termin im Dezember, wie er in den beiden Vorjahren im Stadtkalender stand. Caroline Eckle: "Im Advent wird sowieso eingekauft. Wir wollten noch einen anderen attraktiven Einkaufstermin bieten." Jacob versprach Kulinarisches von Spanferkel aus dem Räucher-Smoker bis zum Riesenflammkuchen. Und an den Marktständen würden den Besuchern frische Lebensmittel, Spezialitäten aus der Region, Feines aus fernen Ländern, aber auch Naturkosmetik und Kunsthandwerk angeboten. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts sei es üblich gewesen, einen Wochenmarkt nicht nur in der Früh, sondern auch am Abend anzubieten. Schlemmen und Shoppen wird ergänzt durch ein Künstlerprogramm: Caroline Eckle: "Dafür gibt es keine Bühne, sondern die Künstler und Gaukler mischen sich unter die Leute, sind ins Marktgeschehen integriert." Altes Liedgut, Kunsthandwerk, Gaukler, die ihren Schabernack mit den Besuchern treiben, majestätische Stelzenwesen, Drehorgelspieler, eine mystische Feuershow und vieles mehr sollen die Besucher erfreuen, hieß es weiter.Der Mondschein-Markt in Neunkirchen ist frei, betonte Oberbürgermeister Jürgen Fried. Zudem stünden die Parkplätze in der Innenstadt ab 16 Uhr kostenlos zur Verfügung. Überdies habe die NVG ihre Fahrzeiten bis 0.30 Uhr verlängert.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort