Luft nach oben bei "Jugend trainiert für Olympia"

Saarbrücken. "Wir müssen noch am Selbstbewusstsein arbeiten und an der Psyche. Taktisch können wir durchaus mithalten", zog Volleyball-Betreuerin Brigitte Schumacher von der Erweiterten Realschule Feisen das Fazit aus dem Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin

 Die erfolgreiche Mädchen-Handballmannschaft (WK II) des Gymnasium Wendalinum St. Wendel. Foto: SZ

Die erfolgreiche Mädchen-Handballmannschaft (WK II) des Gymnasium Wendalinum St. Wendel. Foto: SZ

Saarbrücken. "Wir müssen noch am Selbstbewusstsein arbeiten und an der Psyche. Taktisch können wir durchaus mithalten", zog Volleyball-Betreuerin Brigitte Schumacher von der Erweiterten Realschule Feisen das Fazit aus dem Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin. Die Volleyballerinnen der Wettkampfklasse (WK) II erkämpften den zehnten Platz, und die Mannschaft ist sich sicher, dass noch Luft nach oben ist. "Unsere Mannschaft gehört noch zu den Jüngsten, in den entscheidenden Phasen haben wir immer die Nerven verloren", kritisierte Schumacher, "aber wir sind trotzdem zufrieden". Gerne hätte das Team noch Platz neun erreicht, aber die Konkurrenz aus Hessen (Edertalschule Frankenberg) gewann die letzte Partie mit 2:0. "Trotzdem war es ein enges Spiel. Wir haben uns gut geschlagen", lobte die Betreuerin. Gut geschlagen, und auch mit dem neunten Platz etwas besser abgeschnitten, haben sich die Tischtennismädchen (WK III) des Cusanus-Gymnasiums St. Wendel. "Das ist für saarländische Verhältnisse schon sehr ordentlich. Aus unserer Sicht war das auf jeden Fall ein Erfolg", freute sich Betreuer Hermann Backes, "wir hatten an beiden Tagen drei Spiele. Das war sehr anstrengend, aber wir konnten viel aus den Spielen mitnehmen. Jugend trainiert für Olympia' ist auch eine sehr gute Sache. Die Kinder lernen andere Mannschaften kennen, für sie ist das sehr interessant". Ebenfalls aus St. Wendel, allerdings vom Wendalinum, waren die Handballerinnen (WK III) nach Berlin gereist und erkämpften den elften Rang. Mit ein wenig Lospech gerieten die Mädchen in eine starke Vorrundengruppe, erst in den Qualirunden konnten die Schülerinnen ihre Stärke zeigen. "Da haben wir drei Spiele deutlich gewonnen", erzählte Stefan Bäumchen. cjo

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