LSVS: 21 Mitarbeiter nach Kündigung mit neuer Stelle

Finanzaffäre : 21 LSVS-Mitarbeiter mit neuem Job

Nach den Kündigungen beim Landessportverband (LSVS) hat rund die Hälfte der Betroffenen einen neuen Job. Das haben LSVS-Präsident Adrian Zöhler und der Konsolidierungsberater des Sportverbandes, Michael Blank, am Freitag mitgeteilt.

Gegenwärtig hätten 21 der 44 Mitarbeiter, die den LSVS verlassen müssen, bereits eine Stelle gefunden. Etwa die Hälfte von ihnen in der Privatwirtschaft, die übrigen im öffentlichen Dienst oder im Sport. Bei weiteren drei Beschäftigten entscheide sich in den nächsten Tagen, ob sie übernommen würden. Sieben Mitarbeiter hätten dagegen eine „angebotene adäquate Stelle abgelehnt“, heißt es in einer Presseerklärung. Die Vermittlungstätigkeit des LSVS sei bislang erfolgreich gewesen, folgern die Verantwortlichen aus den Zahlen.

Der Dachverband des saarländischen Sports leidet unter einem Millionendefizit. Die betriebsbedingten Kündigungen sind ein Kernstück des von Konsolidierungsberater Blank ausgearbeiteten Sanierungskonzeptes. Die überwiegende Mehrzahl der gekündigten Arbeitnehmer scheide zum Monatsende aus, teilt der LSVS mit. Allerdings hatten 36 Angestellte vor dem Arbeitsgericht gegen ihre Kündigung geklagt, in etlichen Fällen steht eine Entscheidung noch aus. In der zurückliegenden Woche gab es bei zwei Gerichtsterminen kein Urteil.