Lourdes-Wallfahrer begegnen Papst

Lourdes-Wallfahrer begegnen Papst

Holz/Kutzhof. 50 Pilger aus der Pfarreiengemeinschaft Holz und Kutzhof kehrten von ihrer Lourdes-Wallfahrt nicht nur mit vielen schönen und beeindruckenden Erlebnissen zurück, sondern auch noch mit einem ganz besonderen Eindruck: Sie begegneten auf der Esplanade im Heiligen Bezirk des französischen Wallfahrtsortes auch Papst Benedikt XVI., der sich zur selben Zeit dort als Pilger aufhielt

Holz/Kutzhof. 50 Pilger aus der Pfarreiengemeinschaft Holz und Kutzhof kehrten von ihrer Lourdes-Wallfahrt nicht nur mit vielen schönen und beeindruckenden Erlebnissen zurück, sondern auch noch mit einem ganz besonderen Eindruck: Sie begegneten auf der Esplanade im Heiligen Bezirk des französischen Wallfahrtsortes auch Papst Benedikt XVI., der sich zur selben Zeit dort als Pilger aufhielt.

Unter der Leitung von Dechant Klaus Leist fand diese Pilgerreise im September nach Lourdes und Nevers statt. Ein sehr umfangreiches und anspruchsvolles Programm führte die Gruppe zunächst in den bekannten Wallfahrtsort in den Pyrenäen, wo in diesem Jahr das 150. Jubiläum der Erscheinungen gefeiert wird. Dort nämlich erschien erstmals am 11. Februar 1858 der armen und ungebildeten Müllerstochter Bernadette Soubirous die Mutter Gottes. Danach noch insgesamt 16 Mal bis zum 7. April des gleichen Jahres. Am 2. März bekam sie den Auftrag: "Gehen Sie zu den Priestern und sagen Sie Ihnen, dass man in Prozessionen hierher kommen und hier eine Kapelle bauen soll!"

Lichterprozession am Abend

Neben der Teilnahme an der täglichen Sakraments-Prozession mit den vielen Kranken, der abendlichen Lichterprozession, den Eucharistiefeiern in der Kapelle St. Patrick, an der Erscheinungsgrotte von Massabielle mit dem Würzburger Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und in der unterirdischen Basilika, an der 30000 Menschen teilnahmen, betete die Gruppe den Kreuzweg und legte den Jubiläumsweg in vier Etappen durch Lourdes zurück. Die beiden Ausflüge in das kleine Bergdörfchen Gavernie und in die Grotten von Bétharram haben die sympathische Gemeinschaft und die gute Stimmung, die in diesen Tagen gewachsen ist, umrahmt.

Dechant Leist ging in seinen Predigten immer wieder darauf ein, dass Lourdes ein besonderer Ort ist, an dem sich Himmel und Erde berührten und dass hier durch die vielen Menschen aus allen Sprachen und Nationen Kirche sichtbar und erlebbar wird. Leist wörtlich: "Lourdes ist ein Ort der sich bereichernd ergänzenden Gegensätze: Da ist auf der einen Seite die unzählbare Schar der Pilger aus allen Ländern der Erde, doch trotz der vielen Pilger ist Lourdes ein Ort der Stille, der Herzensweisheit, des Respekts und der Gnade. Lourdes lädt alle Menschen ein: Gesunde wie Kranke, Fromme und Zweifler. Lourdes ist ein Ort der Hoffnung und der Zuversicht; an keinem anderen Ort liegen Freud und Leid so nahe beieinander, ist der Schmerz so von Trost umfangen. Eine Wallfahrt nach Lourdes bewegt und verändert die Menschen, die sich der Einladung dieses Ortes öffnen.

Wunderbare Heilung

Manche Menschen meinen, das Besondere von Lourdes seien die Wunderheilungen. Doch in den 150 Jahren hat die Kirche nur 67 Fälle als wunderbare Heilung, als besondere Zeichen Gottes anerkannt. Das Wunder von Lourdes aber ereignet sich immer wieder." Höhepunkt der siebentägigen Wallfahrt war dann die Begegnung mit Papst Benedikt XVI., der an der abendlichen Lichterprozession teilnahm und anschließend ermutigende und sympathische Worte an die etwa 150000 Pilger, die bei Regen, aber in bester Stimmung versammelt waren, fand. Alle Teilnehmer waren von dieser Begegnung so fasziniert, dass sie nicht nur von einem Höhepunkt, sondern von einem einmaligen Erlebnis dieser Wallfahrt sprachen.

Den Abschluss der Wallfahrt bildetet noch ein Besuch in Nevers, wo die Seherin Bernadette in das dortige Kloster eingetreten ist und wo sich in der Kirche ihr Grab befindet und die Gruppe die Heilige Messe feierte. Ein Nachtreffen aller Teilnehmer ist für Samstag, 29. November, 17.30 Uhr, in Holz terminiert.