Löschbezirke auf der Höhe der Zeit

St. Wendel. Die 13 Löschbezirke der Stadt St.Wendel bleiben weiter im Vormarsch. Im Saarland einzigartige Führungsstrukturen prägen auch die Einsätze der vorigen Wochen und Monate

 Klaus Meiser. Foto: SZ

Klaus Meiser. Foto: SZ

St. Wendel. Die 13 Löschbezirke der Stadt St.Wendel bleiben weiter im Vormarsch. Im Saarland einzigartige Führungsstrukturen prägen auch die Einsätze der vorigen Wochen und Monate. So werden etwa bei Schadenslagen wie Unwetter oder Großbränden sofort einzelne Einsatzabschnitte und Stäbe gebildet, um schnellstmöglich qualifizierte Hilfe leisten zu können, teilt der Pressesprecher der Feuerwehren mit. Jedoch bedarf es bei jeder Umstellung viel Übung, selbst in den Führungsebenen der Organisationen. Deswegen auch die Großübungen, beispielsweise in der St.Wendeler Diskothek Flash oder im Heeres-Instandsetzungs- und Logistikzentrum in der Werkstraße. Immer weiter rücken die Einsatzschwerpunkte in die Hilfeleistung bei Unfällen im Bereich der Straße oder Schiene sowie Gefahrguteinsätze mit nicht alltäglicher Fracht. Hier gilt es schon, bei der Alarmierung durch die Kreiseinsatzzentrale (KEZ) in St.Wendel keine Fehler zuzulassen. So gilt seit langem ein strenges und qualifiziertes Zusammenarbeiten der Löschbezirke und benachbarten Gemeinden als selbstverständlich. Selbst der Saarländische Innenminister Klaus Meiser machte sich vor einigen Wochen persönlich ein Bild von den Strukturen der Feuerwehr in St.Wendel. Auf Einladung der CDU-Stadtratsfraktion besuchte Meiser eine Löschbezirksführerdienstbesprechung und staunte nicht schlecht über die Arbeit in und um St.Wendel. Als oberster Verantwortlicher im Ministerium nahm er viele Eindrücke mit in die Landeshauptstadt. Auch Negatives musste erwähnt werden, um den Verantwortlichen in Saarbrücken die Arbeit der Feuerwehren auch im praktischen Dienst klar zu stellen. "Nur so können Fehler im Gesetz geändert oder verbessert werden", so Meiser. Auch ein Besuch in der Fahrzeughalle und der KEZ des Landkreises ließ er sich nicht entgehen. "Ich komme aus der Praxis, und stehe hinter den Hilfsorganisationen" sagte Meiser weiter. Auch eine großzügige finanzielle Unterstützung der Jugendfeuerwehren war für den Minister und die CDU Fraktion ein selbstverständliches Geschenk. Hier soll vor allem im Bereich der Medien eine bessere Ausbildung in den Gruppenstunden erzielt werden. Der Beigeordnete Peter Klär ließ es sich nicht nehmen, die freiwillige Arbeit der St.Wendeler Einsatzkräfte anzusprechen und sich für die schnelle und professionelle Hilfe zu bedanken. Jedoch gilt für die Wehr, weiter nach vorne schauen um die zukünftigen Aufgaben zu meistern. Und die Einsatzzahlen und deren Ausgänge zeigen, dass die Bewohner der Kreisstadt ein beruhigtes und sicheres Gefühl, was ihre Feuerwehr angeht, haben können. red

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