Lob für die Stadt und den ADAC

Lob für die Stadt und den ADAC

St. Wendel. Die Motorsport-Fangemeinde liebt das Spektakel auf zwei Rädern. Und das tut auch der Veranstalter der Rennserie selbst, wie Juppi Brill vom ADAC Saarland versichert: "Wir wollen diesen Weg konsequent weitergehen. Supermoto ist ein sehr attraktiver Motorsport, und St. Wendel ist eine Stadt, die den Motorsport liebt

St. Wendel. Die Motorsport-Fangemeinde liebt das Spektakel auf zwei Rädern. Und das tut auch der Veranstalter der Rennserie selbst, wie Juppi Brill vom ADAC Saarland versichert: "Wir wollen diesen Weg konsequent weitergehen. Supermoto ist ein sehr attraktiver Motorsport, und St. Wendel ist eine Stadt, die den Motorsport liebt. Das gilt nicht nur für die rund 9000 Zuschauer, die wieder eine super Stimmung machen, sondern auch für die Stadtverwaltung selbst. Was wir hier an Unterstützung bekommen, das ist beispielhaft." Beispielhaft ist aber auch der Aufwand, den der ADAC Saarland als Promoter der Supermoto-Rennen betreibt. Dafür gibt es dann auch hin und wieder ein Lob von den Fahrern. So meinte der Gesamtsieger der Klasse bis 450 Kubikzentimeter, Jürgen Künzel: "Der ADAC Saarland hat das ganze Jahr über einen super Job gemacht. Diese Serie ist eine tolle Sache." Das hören Brill und Orga-Leiter Frank Egler gerne. Und sicher auch die Aussage von Sandra Scheerer aus Knopp bei Martinshöhe: "Wir kommen jedes Jahr mit zehn bis 15 Leuten hierher nach St. Wendel. Opa, Oma, Sohnemann, alle sind mit dabei." Was sie an Supermoto fasziniert? "Einfach alles, die Motorräder und die ganze Atmosphäre. Außerdem fährt mein Mann auch Motorrad", erklärt die Pfälzerin ihre Leidenschaft für den Motorradsport. Während dessen steht Sohn Dominik am Domizil von Jürgen Künzel für ein Autogramm an. "Ich will später auch Motorrad fahren. Am liebsten hätte ich jetzt schon gerne ein Pocket-Bike. Mama will mir vielleicht eines kaufen", erklärt der Zwölfjährige, aber seine Mama schüttelt den Kopf. Auch das Fahrerlager von Suzuki-Mann Dirk Spaniol ist begehrtes Ziel bei den Autogrammjägern. Zwei Fotos mit Unterschriften hat sich Jörg Müller aus Wemmetsweiler ergattert. "Eine ist für mich, die andere für den Sohn eines Bekannten." Der Autogrammjäger hat sich angesteckt: "Das war jetzt das erste Mal, dass ich mir eine Supermoto-Rennen angesehen haben, aber der Virus hat mich direkt infiziert. Wie die mit ihren Maschinen umgehen, wie die quer in die Kurve einfliegen, das ist der Hammer. Ich war jetzt gestern und heute hier und ich komme im nächsten Jahr wieder", sagt der Rollerfahrer. Cross ist Florangel Lizardo noch nie gefahren. Aber hübsch ist die junge Dame. Das sahen die Wertungsrichter so, die Lizardo am Freitagabend im Rahmen des Rennwochenendes zur "Miss St. Wendel" kürten.