Linke: Bahnlinie und Umgehungsstraße kollidieren nicht

Linke: Bahnlinie und Umgehungsstraße kollidieren nicht

Homburg. Die Linken im Homburger Stadtrat fordern erneut die Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion zur Umgehungsstraße B 423 in Homburg betont die Partei in einer Stellungnahme, dass die Bahnstrecke nicht, wie teilweise befürchtet, zu Lasten der Umgehungsstraße gehe

Homburg. Die Linken im Homburger Stadtrat fordern erneut die Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion zur Umgehungsstraße B 423 in Homburg betont die Partei in einer Stellungnahme, dass die Bahnstrecke nicht, wie teilweise befürchtet, zu Lasten der Umgehungsstraße gehe. Dazu fordert Fraktionsvorsitzende Barbara Spaniol: "Diese verkehrspolitische Geisterfahrt sollte wirklich beendet werden." Die Realisierung der Umgehungsstraße liege nach einem Bericht von Vertretern der Landesregierung im Umweltausschuss des Landtages im festgelegten Zeitplan. Eine Verzögerung sei nicht zu erwarten. "Es gibt weder finanziell noch verkehrstechnisch eine Kollision mit der Bahnstrecke", so Spaniol weiter.Daneben seien die Chancen für die S-Bahn-Verlängerung weiter gestiegen. Mit Blick auf die Kritik der CDU Homburg zu Finanzierungsfragen zeigen sich die Linken verwundert. Der verkehrspolitische Sprecher der Stadtratsfraktion, Thomas Link, dazu: "Rheinland-Pfalz wird 75 Prozent des Länderanteils an den Investitionskosten der Strecke übernehmen. Die Nachbarn sind damit dem Saarland weit entgegengekommen."

Auch habe der Homburger Stadtrat auf Initiative der Linken mit großer Mehrheit eine Resolution zur S-Bahn-Verlängerung Homburg-Zweibrücken beschlossen. Spaniol und Link fordern Oberbürgermeister Karlheinz Schöner auf, sich so wie die Nachbarkommunen mit Nachdruck für das Bahnprojekt einzusetzen. red

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