Lesung zum Gedenken an Manfred Römbell

Lesung zum Gedenken an Manfred Römbell

Friedrichsthal. Im Jahre 2002 hatte die Stadt Friedrichsthal den am 3. Dezember 1941 in Bildstock geborenen Schriftsteller Manfred Römbell in Anerkennung seines literarischen Schaffens mit dem Otto-Weil-Kulturpreis ausgezeichnet. Vor zwei Jahren, am 21. Juni, ist Manfred Römbell im Alter von 68 Jahren verstorben

Friedrichsthal. Im Jahre 2002 hatte die Stadt Friedrichsthal den am 3. Dezember 1941 in Bildstock geborenen Schriftsteller Manfred Römbell in Anerkennung seines literarischen Schaffens mit dem Otto-Weil-Kulturpreis ausgezeichnet. Vor zwei Jahren, am 21. Juni, ist Manfred Römbell im Alter von 68 Jahren verstorben. Die Stadt Friedrichsthal nimmt dies zum Anlass, zu seinem Gedenken eine Lesung zu veranstalten. Der Kulturreporter und Rundfunksprecher Karlheinz Schulde liest am Donnerstag, 21. Juni, ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Friedrichsthaler Rathauses aus den Werken von Manfred Römbell, mit denen dieser seiner Geburtsstadt ein bleibendes Denkmal geschaffen hat.Zu dieser Veranstaltung hat sich nun auch der Ortsverein Friedrichsthal der Linkspartei zu Wort gemeldet. Sie begrüßt den Vorschlag von Bürgermeister Rolf Schultheis, eine Lesung zum zweiten Todestag von Manfred Römbell zu veranstalten. Der in Bildstock geborene Schriftsteller habe schließlich den eingangs erwähnten Kulturpreis erhalten. Jürgen Trenz, der Ortsvereinsvorsitzende, geht aber gedanklich noch ein Stück weiter: "Nun sollte man auch dem Vorschlag des saarländischen Autors Gerhard Bungert und der Linkspartei folgen und eine Straße nach Manfred Römbell benennen", meint er. Dies wäre, so die Linke, eine weitere Anerkennung für das Werk des Buchautors. Viele Künstler und Autoren aus dem ganzen Saarland hätten sich ebenfalls dem Vorschlag angeschlossen. Damit könnte man dem Schriftsteller in seiner Geburtsstadt ein bleibendes Denkmal schaffen. red/mh