1. Saarland

Leser-Reporter mit Herz für Fuchs

Leser-Reporter mit Herz für Fuchs

Saarlouis. Eine Begegnung zwischen einem Fuchs und sieben Menschen hat SZ-Leser-Reporter Günter Pietrek lange beschäftigt: Es fing am Sonntagmittag in Saarlouis an. Er geht mit seiner Frau spazieren, unterhalb der Von-Lettow-Vorbeck-Straße, als er in einem Gebüsch an der Kreissonderschule einen Fuchs sitzen sieht. Und davor einen jungen Mann auf einem Baumstamm

Saarlouis. Eine Begegnung zwischen einem Fuchs und sieben Menschen hat SZ-Leser-Reporter Günter Pietrek lange beschäftigt: Es fing am Sonntagmittag in Saarlouis an. Er geht mit seiner Frau spazieren, unterhalb der Von-Lettow-Vorbeck-Straße, als er in einem Gebüsch an der Kreissonderschule einen Fuchs sitzen sieht. Und davor einen jungen Mann auf einem Baumstamm. Günter Pietrek: "Der Fuchs schien zutraulich zu sein."Der junge Mann ruft die Polizei, weil er nicht weiß, was zu tun ist. Es stehen laut Pietrek noch eine Ordensschwester und eine Autofahrerin dabei. Pietrek: "Sie sagte, sie hätte den Fuchs beinahe überfahren." Dann kommen zwei Polizisten und alle gehen - außer den Pietreks und den Polizisten. Die Beamten schicken die Pietreks aber weg, weil sie den Fuchs vielleicht töten müssen. Gestern ruft Pietrek die SZ um Hilfe, er denkt noch immer an den Fuchs: "Was ist mit ihm geschehen?"Die Polizei sagt, die Beamten hätten das Tier sitzen lassen, es zeigte keine Tollwutzeichen. Laut der Jagdpächter Fraulautern-Roden gibt es auch seit Jahren keine Tollwut mehr im Saarland. Krank war der Fuchs aber wohl doch. Denn wenig später fand die Polizei ihn tot, ganz in der Nähe beim Kaufmännischen Berufsbildungszentrum. mcsDer Draht zur Redaktion per E-Mail: leserreporter@sol.de.