Leser-Reporter: Leser-Reporter klagt über zu wenig Saarbahnen an Silvester

Leser-Reporter : Leser-Reporter klagt über zu wenig Saarbahnen an Silvester

Die letzte Bahn in der Saarbrücker Innenstadt sei schon um 1.30 Uhr gefahren. Immerhin: Das Unternehmen will nun eine Änderung prüfen.

Mit großer Verwunderung hat Albert Busse aus Saarbrücken den Silvesterfahrplan der Saarbahn gelesen: Dieser habe dem eines gewöhnlichen Samstags entsprochen. So sei die letzte Saarbahn bereits um 1.30 Uhr ab der Haltestelle Johanneskirche gefahren. „In Anbetracht dessen, dass zu dieser Zeit Taxis nur schwer zu erreichen waren und sich noch sehr viele Menschen in der Innenstadt aufhielten, war dies viel zu wenig“, klagt der SZ-Leser-Reporter.

Dabei sei der ÖPNV doch Bestandteil der Daseinsfürsorge, die die städtische Gesellschaft zum Jahreswechsel jedoch nur sehr nachlässig wahrgenommen habe. Bei den aktuellen Auseinandersetzungen um die Besetzung des Geschäftsführerpostens der Saarbahn und hinsichtlich der erneuten Preiserhöhungen solle auch einmal überprüft werden, ob bei der Gesellschaft auch strukturell noch alles in Ordnung sei, gibt Busse zu Bedenken.

Saarbahn-Sprecherin Ulrike Reimann erklärt, dass der Saarländische Verkehrsverbund (SaarVV) zu Silvester einen Sonderfahrplan mit landesweiten Nachtbussen angeboten habe. Diesen habe man auch in den sozialen Netzwerken beworben. Das Unternehmen sei aber offen für die Anregung des SZ-Leser-Reporters und werde überprüfen, ob es eine Möglichkeit gebe, zukünftig die ganze Silvesternacht über die Saarbahn fahren zu lassen.

Der Zweckverband Personennahverkehr Saarland bestätigt indes, dass in der Silvesternacht die Nachtbusse zu den üblichen Zeiten verkehrt seien. Es habe keine Rückmeldung der beauftragten Unternehmen gegeben, dass die Linien überlastet waren und Kunden an den Haltestellen stehen gelassen werden mussten.

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