Weiterer Lehrerverband und Linke fordern kleinere Schulklassen

Verband Reale Bildung : Weiterer Lehrerverband und Linke fordern kleinere Schulklassen

Der Verband Reale Bildung (VRB) im Saarland schließt sich der Forderung der Lehrerverbände GEW und SLLV nach kleineren Klassen an Grund- und Gemeinschaftsschulen an.

Während der VRB wie der SLLV für beide Schulformen den Klassenteiler von 29 auf 23 absenken will, spricht sich die GEW an Grundschulen für maximal 20 Schüler aus (wir berichteten).

Geht es nach dem VRB, einem Berufsverband für Lehrkräfte an weiterführenden Schulen, müssten Inklusionsschüler „doppelt zählen“, heißt es in einer Pressemitteilung: „Dies sorgt insbesondere an Standorten mit einer hohen Inklusionsdichte für Entlastung.“ Eine pauschale Teilung bei 23 Schülern schaffe weitere Ungleichheiten zwischen den Schulstandorten.

Das Bildungsministerium will nur an Gemeinschaftsschulen mit gebundenen Ganztag in Klassenstufe fünf die Schülerzahl auf 23 begrenzen. VRB-Vorsitzende Karen Claassen kritisiert das als „ideologische Entscheidung des Ministeriums“.

Unterstützung erhielten die Lehrer am Sonntag aus der Linksfraktion im Landtag. Die Klassen an Grund- und Gemeinschaftsschulen sollten deutlich kleiner sein, sagte die bildungspolitische Sprecherin, Barbara Spaniol.

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