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Weitere Corona-Testzentren in Saarbrücken, Merzig und St. Wendel geplant

Pläne der Bundeswehr : Weitere Corona-Testzentren in Saarbrücken, Merzig und St. Wendel geplant

Auf dem Ford-Werksgelände in Saarlouis geht am Dienstag ein neues Abstrichzentrum an den Start. Am Mittwoch sollen Merzig, Saarbrücken und St. Wendel folgen.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus sind im Saarland weitere Test-Zentren zur Abklärung von Verdachtsfällen geplant. Die Bundeswehr wird dazu sogenannte Drive-through-Stationen in Merzig, Saarbrücken und St. Wendel betreiben. Die Entnahme der Probe erfolgt dabei bei Personen, die während der Entnahme des Abstrichs im Auto sitzen bleiben.

Die Einrichtungen sollen am Mittwoch eröffnen, wie das Landeskommando Saarland der Bundeswehr auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte. Zuvor hatten die Streitkräfte einen entsprechenden Antrag auf Amtshilfe gebilligt. In allen Landkreisen sollen Test-Zentren entstehen und die zwei Stationen der Kassenärztlichen Vereinigung in Dillingen und St. Ingbert ersetzen.

In Merzig soll das Test-Zentrum nach Angaben der Bundeswehr in der Kaserne „Auf der Ell“ entstehen, in St. Wendel im Werk der Heeresinstandsetzungslogistik (HIL). Für Saarbrücken steht der Standort noch nicht fest.

Bereits seit mehreren Tagen klar ist, dass am Dienstag eine Abstrich-Station auf dem Gelände der Ford-Werke in Saarlouis ihren Betrieb aufnehmen wird – ebenfalls als Drive-through-Station. Für diese Einrichtung hat der Landkreis Saarlouis ebenfalls personelle Unterstützung durch die Bundeswehr angefordert. Über diesen Antrag ist noch nicht entschieden.

Der Saarlouiser Landrat Patrik Lauer (SPD) hat zudem bereits ein mögliches Test-Zentrum in Lebach ins Gespräch gebracht, wenn die Einrichtung in Saarlouis an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Dieses sollte nach seiner Ansicht komplett von der Bundeswehr betrieben werden. Laut Landeskommando ist ein Abstrichzentrum in der Kaserne in Lebach derzeit nicht vorgesehen.