Europa- und Kommunalwahl: Wahlhelfer im Saarland - Saarbrücken sucht noch

Europa- und Kommunalwahl : Wahlhelfer im Saarland - Saarbrücken sucht noch

Die größeren Städte im Saarland stehen für die Europa- und Kommunalwahl in den Startlöchern: Viele Wahlhelfer haben sich schon gemeldet - das Wahlamt in Saarbrücken ist noch auf der Suche.

Sie geben Wahlzettel aus und helfen beim Auszählen der Stimmen: Ohne Wahlhelfer geht bei der Europa- und Kommunalwahl am 26. Mai nichts. Eine Woche vor dem Urnengang haben nahezu alle großen Städte im Saarland genügend Wahlhelfer zusammen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Laut dem Büro der Landeswahlleiterin in Saarbrücken werden bei den Wahlen bis zu 10 000 Wahlhelfer landesweit im Einsatz sein.

In der Landeshauptstadt SAARBRÜCKEN sucht das Wahlamt noch helfende Hände. Dort sind nach Angaben der Stadt noch einige Dutzend der 1600 Wahlhelferstellen für den 26. Mai unbesetzt. Auch für den Termin einer möglichen Oberbürgermeister-Stichwahl am Pfingstsonntag werden noch Beisitzer gesucht. „Wir arbeiten daran, die nötige Zahl der Helfer in den kommenden Tagen noch zu erreichen“, sagte ein Stadtsprecher. Nach einem erneuten Aufruf der Stadt hätten sich bereits Freiwillige gemeldet.

VÖLKLINGEN hat bereits alle 273 offenen Stellen mit Wahlhelfern besetzt. Wie schon in der Vergangenheit habe es keinerlei Probleme gegeben, die Helfer zu bekommen, sagte ein Stadtsprecher. Auch ST. INGBERT hat alle 320 benötigten Wahlhelfer zusammen. Noch sei es kein Problem, genügend Wahlhelfer zu finden. Da sei die Stadt im grünen Bereich, sagte ein Sprecher. Neben Ehrenamtlichen setzt die Kommune zur Hälfte auch auf Mitarbeiter aus dem öffentlichen Dienst.

Gut aufgestellt sieht sich HOMBURG: „Wir haben sogar einige Leute als Backup“, sagte ein Stadtsprecher. Über Aufrufe in der Presse und über die städtische Website seien die nötigen 330 Freiwilligen schnell gefunden worden. Auch wenn bei Wahlen mitunter eine Wahlmüdigkeit zu spüren sei, könne dies zumindest für die Suche nach Wahlhelfern in Homburg nicht gelten, sagte der Sprecher.

Wer als Wahlhelfer aktiv werden will, muss für den Urnengang wahlberechtigt sein. Demnach kann sich jeder beteiligen, der mindestens 18 Jahre alt ist, die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines EU-Landes besitzt und seit mindestens drei Monaten in seiner Kommune lebt. Als Erfrischungsgeld bekommen Wahlhelfer in den größeren Städten zwischen 25 und 40 Euro.

(dpa)
Mehr von Saarbrücker Zeitung