Umweltministerium Saarland kürzt Subventionen wegen Gülle auf Feld

Kostenpflichtiger Inhalt: Streit um Naturschutz : Saarländischer Bauer kämpft vor Gericht mit Umweltminister um Fördermittel

Mit harten Bandagen kämpft am kommenden Dienstag ein Bauer gegen die Kürzung seiner staatlichen Subventionen.

der besagte Bauer diese Vereinbarung nicht befolgt. Der Verstoß des Landwirts gehöre zum Bereich Nitrat-Richtlinie mit Regelungen für die Düngung mit stickstoffhaltigen Düngemitteln und den Anforderungen an Anlagen zum Lagern und Abfüllen von Jauche, Gülle, Festmist, Silage und Silage-Sickersäften. Der Bauer habe Gülle in der Sperrfrist auf den Acker ausgebracht. 2018 habe er Ausgleichszahlungen von 62 000 Euro erhalten. Die Subventions-Kürzung betrug 11 000 Euro.

Damit steht der Landwirt nicht alleine. 47 Saar-Bauern seien 2018 die Subventionen um insgesamt 90 000 Euro wegen Umweltverstößen gekürzt worden, hieß es. Das sind nur geringe Einbußen im Vergleich zu 27 Millionen Euro Gesamt-Subventionen aus Steuermitteln, die das Umweltministerium 2018 an 1350 Saar-Bauern ausschüttete. Wer sich für das Thema Landnutzung gegen Umweltschutz interessiert, kann an diesem Freitag um 9.45 Uhr in die Villa Borg in Perl kommen. Dort debattiert Minister Jost mit Landnutzern, Naturschützern und dem Youtuber Benjamin Tüxen.

(epd)
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