Strobel will E-Sport als gemeinnützig anerkennen

Gemeinnützigkeitsrecht : Strobel will E-Sport als gemeinnützig anerkennen

Der saarländische Finanzminister Peter Strobel (CDU) möchte E-Sport als eigene Sportart im Gemeinnützigkeitsrecht anerkennen. Der E-Sport sei Teil der Lebenswelt vieler Jugendlicher und Erwachsener, so Strobel.

E-Sport ist der über Computerspiele ausgetragene Wettkampf zwischen Menschen, bei dem die Spieler verschiedene motorische und geistige Fähigkeiten benötigen. Durch Förderung als steuerbegünstigter Zweck im Sinne des Gemeinnützigkeitsrechts hätten E-Sport-Vereine viele Vorteile; von steuerlichen Erleichterungen über Rechtssicherheit bis hin zur Möglichkeit, öffentliche Zuschüsse zu bekommen, teilt das Finanzministerium mit. „Damit kämen wir auch im Bereich der Gemeinnützigkeit im 21. Jahrhundert an“, sagt Strobel.

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