1. Saarland
  2. Landespolitik

Schulöffnung im Saarland: Das gilt für die einzelnen Schulformen

Schulöffnung im Saarland : Das gilt für die einzelnen Schulformen (Überblick)

Wann kann mein Kind wieder in die Schule gehen? Das Saarland hat am Donnerstag einen konkreten Fahrplan für die einzelnen Schulformen und Klassenstufen festgelegt. Das steht drin:

So sieht der Plan des saarländischen Bildungsministeriums für die schrittweise Schulöffnung an den einzelnen Schulformen ab 25. Mai aus:

Grundschulen:

  • Alle Schüler sollen ab dem 25. Mai in einem wochenweise rollierenden System zwischen Präsenzunterricht und Lernen zu Hause wechseln. Der wochenweise Wechsel der Lerngruppen an den Schulen weicht von den Regelungen für die weiterführenden Schulen ab. An den Grundschulen sind auch jahrgangsübergreifende Lerngruppen möglich.

Förderschulen:

  • Die Schüler steigen ab dem 25. Mai in die schulischen Präsenzphasen mit einem wöchentlichen oder in 14-tägigen Rhythmus ein. Die Schulen entscheiden in Abstimmung mit der zuständigen Schulaufsicht entsprechend der jeweiligen Standortkapazitäten und unter Abwägung der pädagogischen und organisatorischen Bedingungen, welche Gruppe je Standort zu welchem Zeitpunkt und für welche Dauer Präsenzunterricht erhält.

Gemeinschaftsschulen und Gymnasien:

  • Die weitere Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts erfolgt ab dem 25. Mai für die Klassenstufen 5 und 6.
  • Ab dem 2. Juni folgen die Klassenstufen 7 und 8.
  • Diese Jahrgänge werden an den Gemeinschaftsschulen bis zum Schuljahresende an jeweils zwei Wochentagen in der Schule unterrichtet – mit Ausnahme der Klassenstufe 5, die in der Woche vom 25. bis 29. Mai an drei Wochentagen in die Schule kommen.
  • In den letzten drei Wochen des Schuljahres werden auch die Schüler der Einführungsphase (Klassenstufe 11 an Gemeinschaftsschulen) an jeweils insgesamt fünf Wochentagen in der Schule unterrichtet.
  • Nach Abschluss der schriftlichen Prüfungen für den Hauptschulabschluss und den mittleren Bildungsabschluss werden die Prüflinge von der Teilnahme am Unterricht freigestellt. Die Schüler der Klassenstufen 9 und 10, die eine Übergangsberechtigung anstreben, lernen in der Zeit der schriftlichen Abschlussprüfungen zu Hause. Danach können sie in Absprache mit den Lehrkräften individuelle Lernangebote in der Schule wahrnehmen.
  • An den Gymnasien erfolgt die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für die Klassenstufen 5, 6, 7 und 8 weitestgehend analog zu den Gemeinschaftsschulen.
  • Nach den schriftlichen Abiturprüfungen werden die Schüler der Klassenstufe 9 an insgesamt fünf Wochentagen, die Schüler der Einführungsphase (Klassenstufe 10) an 4 Wochentagen bis zum Schuljahresende unterrichtet. Das Lernen von zu Hause wird weiterhin aufrechterhalten.

Berufliche Schulen:

  • Ab dem 18. Mai kehren die Schüler der Jahrgangsstufe 12 der gymnasialen Oberstufe wieder in den Präsenzunterricht zurück, ebenfalls weitere Stufen in der dualen und schulischen Ausbildung (Grundstufe/Fachstufe) sowie die Klassen des Übergangsbereichs (Berufsgrundbildungsjahr (BGJ), Berufsgrundschule (BGS), Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)).
  • Ab dem 8. Juni werden die weiteren Klassenstufen in den folgenden Schulformen beschult: Berufliches Oberstufengymnasium Klassenstufe 11 (BOG), Fachoberschulen Klassenstufe 11 (FOS), Berufsfachschulen Klassenstufe 10 (BFS), Höhere Berufsfachschulen Klassenstufe 11 (HBFS), weitere Stufen in der dualen Ausbildung (Grundstufe/Fachstufe) und Fachschule für Sozialpädagogik Klassenstufe 11 (FSP).
  • Nach Abschluss der schriftlichen Prüfungen werden die Prüflinge von der Teilnahme am Unterricht freigestellt.
  • In den Vollzeitschulformen der beruflichen Schulen werden die Schüler in der Regel durchschnittlich mit 15 bis 20 Wochenstunden beschult, in den Teilzeitschulformen mit 6 bis 12 Wochenstunden.