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Schließt das Krankenhaus Lebach wegen Corona später?

Kostenpflichtiger Inhalt: Land sucht nach „Notfalloptionen“ : Schließt das Krankenhaus Lebach wegen Corona später?

In der Corona-Krise will Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) einen Weiterbetrieb des Krankenhauses Lebach prüfen lassen. Auch längst geschlossene Kliniken geraten als „Notfalloptionen“ in den Blick.

Es solle geprüft werden, ob das Krankenhaus Lebach für einige Monate weitergeführt werden könne, erklärte Bachmann am Freitag bei einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei. Dort stellte sie Maßnahmen ihres Hauses im Kampf gegen das Coronavirus vor. Erst in der vergangenen Woche hatte die katholischen Cusanus-Trägergeselschaft Trier (ctt) angekündigt, ihre Klinik in Lebach aus wirtschaftlichen Gründen zum 1. Juli dieses Jahres zu schließen.

Bachmann will in der Corona-Krise auch mit anderen Betreibern wie der Saarland Heilstätten GmbH (SHG) sprechen. Sie erwägt wegen der Corona-Epidemie die „Indienstsetzung“ längst geschlossener Krankenhäuser, als Beispiele nannte die Ministerin die früheren Standorte Dillingen, Brebach und Wadern. Bachmann will mit den Trägern klären, „ob es möglich ist, dort für Notfalloptionen auch Räume und Plätze zu haben – und nicht erst, wenn wir sie brauchen“.