BSW-Chefin im SZ-Redaktionsgespräch Sahra Wagenknecht über ihre Ziele, ihr Eheleben, Intriganten in der Politik und Schnitzel von Aldi

Exklusiv | Saarbrücken · Seit Januar gibt es das Bündnis Sahra Wagenknecht. Die Parteigründerin warnt im SZ-Redaktionsgespräch vor einem Überbietungswettbewerb in der Sozialpolitik, grüner Überheblichkeit, vor unrealistischen Klimazielen – und vor Intriganten in der Politik.

 Sahra Wagenknecht will für ihre Partei vor allem Menschen gewinnen, die bisher noch nicht in der Politik waren.

Sahra Wagenknecht will für ihre Partei vor allem Menschen gewinnen, die bisher noch nicht in der Politik waren.

Foto: Robby Lorenz

Zehn Jahre sind Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht in diesem Jahr verheiratet, doch das Eheleben im heimischen Merzig-Silwingen kommt inzwischen etwas kürzer. Wagenknecht hat im Januar eine neue Partei gegründet, die ihren Namen trägt, sie tourt in enger Taktung durch die Republik. „Es ist nicht so, dass die Freiräume für unser Privatleben dadurch gewachsen sind“, sagt Wagenknecht im Redaktionsgespräch bei der Saarbrücker Zeitung.