Kommunalwahl im Saarland Was zu tun ist, wenn die Briefwahlunterlagen fehlen

Völklingen · Die Stichwahlen stehen am Sonntag an. Was Sie tun müssen, wenn ihre Briefwahlunterlagen noch nicht angekommen sind.

Saarland: Was zu tun ist, wenn die Briefwahlunterlagen fehlen​
Foto: Ulrike Stumm

Kommenden Sonntag, 23. Juni, finden mehrere Stichwahlen im Saarland statt. Das Völklinger Wahlamt macht darauf aufmerksam: Alle Wahlberechtigten, die dafür Briefwahlunterlagen beantragt haben und denen diese bisher noch nicht zugestellt wurden, „sollten sich schnellstmöglich mit dem Wahlbüro in Verbindung setzen“.

Gleiches gilt für Personen, die zum ersten Wahldurchgang Briefwahl beantragt hatten und noch keine Unterlagen zur Stichwahl erhalten haben, denn wer zum ersten Durchgang Briefwahl beantragt hatte, dem sollten automatisch auch für die Stichwahlen die Briefwahlunterlagen zugesandt werden. Wer also aus den genannten Personenkreisen die Briefwahlunterlagen nicht bekommen hat, der kann einen Antrag auf Ersatzunterlagen stellen.

Fristen müssen beachtet werden

„Dazu muss die oder der Wahlberechtigte glaubhaft versichern, dass ihr oder ihm der beantragte Wahlschein nicht zugegangen ist. Es können dann neue Briefwahlunterlagen ausgestellt werden. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass der Antrag auf Ersatzunterlagen in Völklingen nur bis Samstag, 22. Juni, 12 Uhr, gestellt werden kann“, heißt es in der Mitteilung der Völklinger Stadtpressestelle.

Diese Frist gilt allerdings nur bei schon beantragten, aber nicht erhaltenen Briefwahlunterlagen. Wer im ersten Durchgang vor Ort gewählt hat, aber bei der Stichwahl per Brief wählen möchte, der hat nur noch bis diesen Freitagabend, 21. Juni, 18 Uhr Zeit, eine Briefwahl im Wahlamt zu beantragen. Am Samstag ist dies nicht mehr möglich.

Wer seine Briefwahlunterlagen erhalten hat, am Sonntag aber dennoch vor Ort wählen möchte, der kann dies auch tun. Derjenige muss jedoch den gelben Wahlschein und zudem die Briefwahlunterlagen in sein Wahllokal mitbringen. Wer in einem solchen Fall die Briefwahlunterlagen vergisst, kann nicht wählen, da dann der „Sperrvermerk“ im Wählerverzeichnis greift, mit dem eine Doppelwahl – per Brief und im Wahllokal – ausgeschlossen werden soll.