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Saarland verschärft Corona-Regeln - Gaststätten müssen zumachen

Corona-Krise : Saarland verschärft Corona-Regeln - Gaststätten müssen zumachen

Im Saarland müssen zur Eindämmung der Corona-Pandemie von Montag an (2. November) alle Restaurants, Gaststätten und Bars bis Ende November geschlossen bleiben. Das Gleiche gilt für kulturelle Einrichtungen wie Kinos, Theater und Museen, und auch für Freizeiteinrichtungen, Sportanlagen, Schwimmbäder, Fitnessstudios, Massagepraxen, Kosmetik- und Tattoostudios.

Das kündigte Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Mittwochabend nach den Beratungen der Länderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an. Offen bleiben sollen hingegen Schulen, Kindergärten, Geschäfte des Groß- und Einzelhandels sowie Friseurläden.

„Die Situation war noch zu keinem Zeitpunkt so ernst wie heute“, sagte Hans, der die Beratungen als „Veranstaltung von historischem Ausmaß“ bezeichnete. Noch nie sei es gelungen, einstimmig Maßnahmen zu entscheiden, die für gesamt Deutschland gültig seien.

Auch die Kontaktbeschränkungen sollen deutlich verschärft werden. Ab Montag dürfen sich in der Öffentlichkeit nur noch maximal zehn Menschen aus zwei Haushalten treffen. Bislang waren bis zu zehn Menschen aus verschiedenen Haushalten erlaubt.

Bund und Länder hatten sich bei dem Corona-Krisengespräch zuvor auf vorübergehende massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens ähnlich wie im Frühjahr verständigt. Gottesdienste bleiben hingegen erlaubt.

(dpa)