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Saarland unterstützt Forschungsprojekt zu Corona-Mutationen

Saarland fördert mit 80 000 Euro : Staatskanzlei unterstützt Forschung zur Virus-Mutation

Die Staatskanzlei unterstützt das Forschungsprojekt „SaarCoSeq“ des Instituts für Virologie am Uniklinikum Homburg und des Lehrstuhls für Genetik der Saar-Uni zur Unteruschung von Mutationen des Sars-Cov-2-Virus.

Als Grundlage der Forschung dienten positive Proben, die das Institut für Virologie in den vergangenen Monaten aus dem gesamten Saarland gesammelt habe, sowie positive Proben aus den Landkreisen und dem Regionalverband, die bis ins Frühjahr hinein hinzukommen würden. Einige Varianten scheinen eine deutlich größere Ansteckungsfähigkeit zu besitzen, was eine Beschleunigung der Pandemie mit sich bringen könnte. „Wir untersuchen bereits seit Mai 2020 mit modernsten Methoden, welche Virus-Varianten im Saarland zu finden sind. Bislang konnten wir mit Mitteln der Universität 200 Proben analysieren, in denen wir die viel diskutierten neuen Varianten (noch) nicht entdecken konnten. Die Zahl untersuchter Proben ist jedoch für eine belastbare Aussage noch zu klein“, erklärt Professor Jörn Walter vom Lehrstuhl für Genetik. Das Projekt ermögliche, in „deutlich mehr Proben nach den neuen Varianten zu fahnden“, sagt Professorin Sigrun Smola, Direktorin des Instituts für Virologie. Zudem glichen die Forscher die Daten aus dem Saarland mit Daten aus der Großregion ab.