Partei räumt Versäumnisse ein SPD: „Wir haben alle viel zu wenig für den Klimaschutz im Saarland getan“

Saarbrücken · Der CO₂-Ausstoß im Saarland hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Hat die vorherige Landesregierung also zu wenig in Sachen Klimaschutz getan? Die Fraktionen im Landtag ziehen ein unterschiedliches Fazit.

 Die Stahlindustrie ist ein Schlüssel zur CO₂-Reduzierung im Saarland. Geplant ist eine Transformation zu „grünem Stahl“. Dieser soll mit Elektro-Hochöfen hergestellt werden, die mit Wasserstoff betrieben werden. Der Wasserstoff soll mit Hilfe regenerativer Energien gewonnen werden.

Die Stahlindustrie ist ein Schlüssel zur CO₂-Reduzierung im Saarland. Geplant ist eine Transformation zu „grünem Stahl“. Dieser soll mit Elektro-Hochöfen hergestellt werden, die mit Wasserstoff betrieben werden. Der Wasserstoff soll mit Hilfe regenerativer Energien gewonnen werden.

Foto: Ruppenthal

Die in der vergangenen Woche veröffentlichte CO₂-Bilanz zeigt, dass es mit der Reduzierung von Treibhausgasen im Saarland nicht vorangeht. Der CO₂-Ausstoß hat im Vergleich der Jahre 2016 zu 2020 sogar um zwei Millionen Tonnen zugenommen. Mit einem Wert von 21,8 Millionen Tonnen im Jahr ist der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß im Saarland auf einem Zehn-Jahres-Hoch und fast wieder auf den Wert von 1990 (23,7 Millionen Tonnen CO₂) angestiegen. Hat die vorherige CDU/SPD-geführte saarländische Landesregierung zu wenig getan, um den Klimawandel zu begrenzen?