„Kein Parlament darf einen Frauenanteil von weniger als 50 Prozent haben“ Ortleb bleibt an der Spitze der SPD-Frauen im Saarland – Forderung nach Paritätsgesetz

Saarbrücken · Josephine Ortleb wurde als Landesvorsitzende der SPD-Frauen bestätigt. Ihr Ziel: mehr Frauen in der Politik und eine klare Einhaltung der Parität auf den SPD-Listen.

Saarland: Ortleb bleibt an Spitze der SPD-Frauen
Foto: BeckerBredel

Die Saarbrücker Bundestagsabgeordnete Josephine Ortleb (36) ist als Vorsitzende der Frauen in der Saar-SPD bestätigt worden. Bei einer Landeskonferenz am Dienstag erhielt sie knapp 97 Prozent der Stimmen.

Der neugewählte Vorstand will sich dafür einsetzen, dass die SPD die Parität auf den Listen bei der anstehenden Europa- und Kommunalwahl 2024 konsequent einhält. „Kein Parlament darf einen Frauenanteil von weniger als 50 Prozent haben. Das gilt auch für den saarländischen Landtag. Es braucht Paritätsgesetze auf allen Ebenen“, sagte Ortleb. Im Landtag sind derzeit 39 Prozent der Abgeordneten weiblich, in der SPD-Fraktion sind es 52 Prozent.

Im Hinblick auf die Kommunalwahlen 2024 appelliert sie an die Ortsvereine und Kreisverbände, vermehrt Frauen für Spitzenpositionen in der Kommunalpolitik zu nominieren.

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