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Saarland mit bundesweit niedrigster Inzidenz – nur dieser Landkreis schlägt aus

Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts : Saarland mit niedrigster Inzidenz in ganz Deutschland – nur dieser Landkreis schlägt aus

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Sonntag für das Saarland 92 Corona-Neuinfektionen und eine leicht steigende Inzidenz gemeldet. Im bundesweiten Vergleich liegt das Saarland allerdings auf einem Spitzenplatz.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Sonntag 92 neue Corona-Fälle im Saarland gemeldet. Am Vortag waren es 87. Im Saarland gibt es damit seit Pandemie-Beginn insgesamt 49 205 Infektionen mit dem Coronavirus. Das RKI meldet außerdem auch einen weiteren Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus. Insgesamt sind im Saarland damit jetzt 1063 an oder mit Covid-19 verstorben.

Die Inzidenz im Saarland ist unterdessen von 52,9 auf 53,4 leicht gestiegen. Damit liegt das Saarland weiterhin deutlich unter dem Bundesschnitt und verzeichnet damit aktuell die niedrigste 7-Tage-Inzidenz in ganz Deutschland. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Saarland aktuell in Merzig-Wadern (41,6). Die höchste Inzidenz weist weiterhin der Landkreis Neunkirchen auf (84,6).

Die Corona-Zahlen für Deutschland

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat erstmals seit Mitte Mai den Wert von 100 überschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit exakt 106,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei exakt 100 gelegen, vor einer Woche bei 72,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 13 732 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.26 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 8682 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 23 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 17 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 466 157 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Freitag mit 2,68 an (Donnerstag 2,45). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 206 400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 95 100.