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Saarland: Jusos und SPD wollen die Clubs im Saarland wieder öffnen

Jugendkultur wieder aufleben lassen : SPD drängt auf Öffnung von Discos im Saarland

Die Jusos und die SPD-Fraktion im Landtag fordern eine Öffnungsperspektive von Clubs. Damit geht es ihnen um mehr als die reine Party dahinter.

Die SPD-Fraktion im saarländischen Landtag und die saarländischen Jusos werben für Öffnungsperspektiven für Clubs. In einem Facebook-Post der Jusos Saar fordern sie die saarländische Landesregierung auf, Öffnungsperspektiven für Clubs und Discos, ähnlich wie in Rheinland-Pfalz, zu schaffen.

Bei den aktuell niedrigen Corona-Inzidenzen habe das derzeitige Betriebsverbot zunehmend auch vor den Gerichten keinen Bestand mehr, begründete der Landtagsabgeordnete der im Saarland mitregierenden SPD, Jürgen Renner, die Forderung am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst. Es brauche anstelle der Betriebsuntersagung eine Erlaubnis unter Einhaltung von Auflagen.

Für die saarländischen Jusos ist der Zutritt mit guten Lüftungsanlagen für Geimpfte, Genesene oder Getestete in saarländischen Clubs und Discos wieder möglich. Außerdem solle es mit Hygienekonzepten für diesen Personenkreis auch wieder Konzerte, Festivals, Sportevents und Kulturveranstaltungen geben.

Sie denken damit besonders an die jungen Saarländer für die das vergangene Jahr sehr „entbehrungsreich“ war. „In der Pandemie haben wir oft gehört, dass Kinder und Jugendliche oberste Priorität haben“, sagte die Juso-Vorsitzende Kira Braun. „Leider wurden junge Menschen aber oft nur in ihrer Rolle als Schülerinnen und Schüler gesehen und der außerschulische Bereich wurde beinahe vollständig ausgeblendet.“ Deshalb wünscht sich die Juso-Vorsitzende Öffnungsschritte für die Jugendkultur.

„Es geht nicht nur um das bloße Feiern, sondern vielmehr darum Jugendkultur wieder aufleben zu lassen“, betonte Braun. „Die Öffnung der Clubs und Discos würde auch die Betreiberinnen und Betreiber entlasten, die von der anhaltenden Betriebsuntersagung gebeutelt sind.“