1. Saarland
  2. Landespolitik

Saarland: Corona-Inzidenz niedrig - hohe Infektionszahlen deutschlandweit

Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts : Inzidenz in Deutschland wieder bei 100 – nur ein Bundesland steht besser da als das Saarland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Samstag für das Saarland 87 Corona-Neuinfektionen und eine leicht steigende Inzidenz gemeldet. Im bundesweiten Vergleich liegt das Saarland allerdings auf einem Spitzenplatz.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Samstag 87 neue Corona-Fälle im Saarland gemeldet. Am Vortag waren es 97. Im Saarland gibt es damit seit Pandemie-Beginn insgesamt 49 113 Infektionen mit dem Coronavirus. Das RKI meldet außerdem auch einen weiteren Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus. Insgesamt sind im Saarland damit jetzt 1062 an oder mit dem Virus verstorben.

Die Inzidenz im Saarland ist unterdessen von 52,6 auf 52,9 leicht gestiegen. Damit liegt das Saarland weiterhin deutlich unter dem Bundesschnitt. Nur Schleswig-Holstein weist mit 52,4 eine noch niedrigere Inzidenz auf. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Saarland aktuell in Merzig-Wadern (37,7). Die höchste Inzidenz weist weiterhin der Landkreis Neunkirchen auf (87,7).

Die Corona-Zahlen für Deutschland

Deutschlandweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland erstmals seit Mitte Mai wieder bei 100. Das RKI gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit exakt 100,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 95,1 gelegen, vor einer Woche bei 70,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 15 145 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.31 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10 949 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 86 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 75 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 452 425 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Freitag mit 2,68 an (Donnerstag 2,45). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 200 000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 95 077