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Saarland bekommt vorerst keinen zusätzlichen Corona-Impfstoff

Trotz Grenzlage : Saarland bekommt vorerst keinen Extra-Impfstoff

Der Bitte des Saarlandes um mehr Corona-Impfstoff aufgrund der Grenzlage zum besonders betroffenen Département Moselle wird vorerst nicht entsprochen. Das geht aus dem am Mittwochabend gefassten Beschluss von Bund und Ländern hervor.

Darin wird zwar festgehalten, dass Impstoff in Grenzregionen prioritär eingesetzt werden könne, doch solle dies „innerhalb der Kontingente des jeweiligen Bundeslandes“ geschehen.

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans und Gesundheitsministerin Monika Bachmann (beide CDU) hatten Anfang der Woche zusätzliche Dosen für das Saarland gefordert. Damit sollen weitere Hürden an der Grenze zu Frankreich vermieden werden. Hans machte sich nach eigenen Angaben auch bei den Bund-Länder-Gesprächen für die Sonderzuteilung stark – ohne Erfolg. Regierungssprecher Alexander Zeyer betonte jedoch, dass die Landesregierung in der Frage weiter in Kontakt mit der Bundesregierung stehe. Zudem trug Hans seine Bitte schriftlich bei EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) vor.