Gemeinsame Pandemie-Pläne für Großregion SaarLorLux Saar-Regierung fordert Ende der Grenzschließung am Montag

Saarbrücken · Das Saarland hat gegenüber dem Bundeskanzleramt offiziell gefordert, die Schließung der Grenzen zu Frankreich und Luxemburg zu beenden. Danach dürfe es „maximal stichprobenartige Kontrollen“ geben.

 Auf dem Rastplatz Moseltal an der Autobahn A8 von Luxemburg nach Deutschland kontrollieren Beamte der Bundespolizei die Einreise und schicken nicht berechtigte Personen zurück.

Auf dem Rastplatz Moseltal an der Autobahn A8 von Luxemburg nach Deutschland kontrollieren Beamte der Bundespolizei die Einreise und schicken nicht berechtigte Personen zurück.

Foto: dpa/Christoph Reichwein

Dies machte Staatskanzlei-Chef Henrik Eitel (CDU) am Donnerstag in einer Schaltkonferenz mit seinen Amtskollegen aus den Bundesländern und Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) deutlich, wie Regierungssprecher Alexander Zeyer am Freitagmorgen mitteilte.

Die würde allerdings noch keine vollständige Rückkehr zur grenzüberschreitenden Mobilität bedeuten, da die Einreise zunächst weiterhin nur Personen mit dringendem Reisegrund wie zum Beispiel Pendlern erlaubt sein soll.

Die Staatskanzlei macht sich zudem dafür stark, dass in der Großregion SaarLorLux künftig gemeinsame Pandemie-Pläne gelten. So soll zum Beispiel die Corona-Notbremse auch in den grenznahen Gebieten in Frankreich und Luxemburg gelten. Die Regelung sieht vor, dass ein Landkreis ab einer gewissen Zahl von Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner die drastischen Einschränkungen wieder in Kraft setzen muss.

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