Nach dem Bau-Krisengipfel bei Olaf Scholz Es geht um 145 Millionen Euro fürs Land: Saar-Finanzminister weist Grunderwerbsteuer-Plan der Ampel zurück

14 Punkte hat der Plan der Ampel, mit dem die maue Bau-Konjunktur angeregt werden soll. Einer davon wird in der Saar-Regierung gar nicht gern gesehen.

Fürchtet Nachteile für das Land durch unterschiedliche Regeln bei der Grunderwerbsteuer: Finanzminister Jakob von Weizsäcker (SPD) .

Fürchtet Nachteile für das Land durch unterschiedliche Regeln bei der Grunderwerbsteuer: Finanzminister Jakob von Weizsäcker (SPD) .

Foto: BeckerBredel

Die saarländische Landesregierung hat Pläne der Ampelregierung zu Entlastungen bei der Grunderwerbsteuer scharf zurückgewiesen. "Wir wünschen uns vom Bund gehaltvollere Vorschläge zur Verbesserung der Lage am Wohnungsmarkt als die Senkung von Landessteuern", sagte Saar-Finanzminister Jakob von Weizsäcker (SPD) der Saarbrücker Zeitung mit Blick auf die Ergebnisse des Baugipfels mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Montag. Ein 14-Punkte-Plan der Ampel hatte auch vorgesehen, den Ländern eine flexiblere Gestaltung der Grunderwerbsteuer, etwa durch einen Freibetrag, zu ermöglichen.