Saar-Kabinett stimmt für Polizei-Zentrum in Kirkel

Früheres Praktiker-Gelände : Saar-Kabinett stimmt für Polizei-Zentrum in Kirkel

Ministerium rechnet mit Kosten von 26 Millionen Euro.

Saar-Innenminister Klaus Bouillon (CDU) kann die Planungen für ein Polizei-Zentrum in Kirkel forcieren. Der Ministerrat stimmte am Mittwoch dem Ankauf und der Herrichtung des früheren Firmensitzes der Baumarktkette Praktiker im Saarpfalz-Kreis zu. Das teilte das Innenressort mit.

Bouillon habe dem Kabinett die konkreten Pläne für das Polizeiareal vorgestellt, heißt es in einer Pressemitteilung. Sein Haus geht von Kosten in Höhe von 26 Millionen Euro aus. In Kirkel sollen auf einer Gesamtfläche von 18 000 Quadratmetern acht Dienststellen mit über 550 Mitarbeitern stationiert werden. Der „Vor-Ort-Fuhrpark“ bestehe aus 147 Fahrzeugen. Die Unterbringung der Dienststellen in Kirkel bringe viele Vorteile mit sich, erklärte Bouillon.

Nach Angaben des Ministeriums wäre Kirkel nach dem Areal an der Mainzer Straße in Saarbrücken der zweitgrößte Standort der saarländischen Polizei. Neben operativen Einheiten wie Bereitschafts- und Verkehrspolizei, Diensthundestaffel und Polizeilichem Ordnungsdienst sollen unterstützende Dienststellen wie die Kfz-Werkstatt oder das Haushalts- und Kostenwesen auf das Praktiker-Gelände ziehen. Die Vorteile des Areals seien die sehr gute räumliche Infrastruktur, die ausreichenden Platz für Studierende und Mitarbeiter biete, so Bouillon. 2021 soll der Standort zur Verfügung stehen.

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