Haussegen hängt schief Rücktritte bei Wagenknecht-Partei im Saarland – was sich hinter den Kulissen abspielte

Analyse | Saarbrücken · Drei Monate nach der Gründung des Landesverbandes gibt es den ersten Krach. Zwei Vorstandsmitglieder sind zurückgetreten. Warum es trotz Wahlerfolgen hinter den Kulissen krachte – und wie es nun weitergehen soll.

 Randolf Jobst ist ein großer Anhänger von Sahra Wagenknecht, doch die ihre Partei entwickelt sich im Saarland seiner Ansicht nach in keine gute Richtung.

Randolf Jobst ist ein großer Anhänger von Sahra Wagenknecht, doch die ihre Partei entwickelt sich im Saarland seiner Ansicht nach in keine gute Richtung.

Foto: Ruppenthal

Der Start für das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Saarland hätte kaum besser sein können: Mit 7,9 Prozent das beste Ergebnis in Westdeutschland – und trotzdem hängt drei Monate nach der Gründung des Landesverbandes (30 Mitglieder und mehrere Hundert registrierte Unterstützer) schon der Haussegen schief.