Corona-Zahlen des RKI Inzidenz im Saarland steigt auch über verlängertes Wochenende – alle Landkreise wieder über 50

Update | Saarbrücken/Berlin · Auch über das Allerheiligen-Wochenende steigt die Inzidenz im Saarland an. 29 Fälle meldet das Robert-Koch-Institut am Montag. So hoch wie jetzt war die Inzidenz zuletzt Mitte September.

 Weiterhin raten Experten dazu, gerade bei Menschenansammlungen Masken zu tragen.

Weiterhin raten Experten dazu, gerade bei Menschenansammlungen Masken zu tragen.

Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Montag, dem 1. November, 29 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Saarland gemeldet. Gestern waren es noch 109 neue Fälle – über Wochenenden und Feiertage sind die Zahlen allerdings aufgrund verringerter Tests immer geringer. 49 939 Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet das RKI für das Saarland damit insgesamt seit Pandemie-Beginn. Todesfälle gibt es keine neuen. 1066 Personen sind bislang seit Beginn der Pandemie an oder mit dem Corona-Virus im Saarland gestorben.

Die Inzidenz im Saarland steigt trotz Feiertag im Vergleich zum Vortag leicht von 71,6 auf 72,5. Vor einem Monat, am 1. Oktober, hatte die Inzidenz hierzulande noch bei 46,5 gelegen. Über dem aktuellen Wert von 72,5 lag die Inzidenz zuletzt am 15. September. Mittlerweile liegen alle sechs Landkreise im Saarland wieder über einer Inzidenz von 50. Den niedrigsten Wert hat der Saarpfalz-Kreis mit 50,1. Am höchsten liegt die Inzidenz weiterhin im Landkreis Neunkirchen (86,1).

Corona-Zahlen für Deutschland

Der seit etwa zweieinhalb Wochen anhaltende Anstieg der 7-Tage-Inzidenz in Deutschland setzt sich fort. Das RKI gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 154,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 149,4 gelegen, vor einer Woche bei 110,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 9658 Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.23 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 6573 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 23 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 17 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 607 208 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - hatte das RKI am Freitag mit 3,50 angegeben (Donnerstag: 3,31, Mittwoch: 3,07). Am Samstag und Sonntag wird der Wert nicht veröffentlicht. Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 286 900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 95 752.

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