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RKI zu Corona: Inzidenz im Saarland steigt deutlich - Wert in Deutschland auch

Corona-Zahlen des RKI : Inzidenz im Saarland legt weiter deutlich zu – mehr Infektionen in allen Landkreisen

Zwar liegt das Saarland bei den Ansteckungen mit dem Corona-Virus weit hinter dem Deutschlandwert. Doch auch hier steigen die Zahlen kontinuierlich. Das geht aus den Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. In zwei Landkreisen liegt die Inzidenz mittlerweile über 80.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag, 30. Oktober, innerhalb von 24 Stunden 130 neue Corona-Fälle für das Saarland gemeldet. 49 801 Infektionen wurden damit seit Pandemie-Beginn hierzulande nachgewiesen. Das RKI meldet außerdem einen weiteren Todesfall. 1066 Personen sind damit insgesamt seit Beginn der Pandemie an oder mit dem Corona-Virus im Saarland verstorben.

Im Vergleich zum Vortag steigt die Inzidenz im Saarland von 65,3 auf 69,8 an. Mittlerweile steigt dieser Wert, der die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche auf 100 000 Einwohner angibt, in allen saarländischen Landkreisen. in St. Wendel (86,7 und Neunkirchen (81,6) liegt er sogar über dem Schwellenwert von 80. Die niedrigste Inzidenz weist aktuell der Regionalverband Saarbrücken mit 47.

Corona-Zahlen für Deutschland

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg erneut deutlich an. Das RKI gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 145,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 139,2 gelegen, vor einer Woche bei 100,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 21 543 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.15 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 15 145 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 90 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 86 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 580 663 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter – gab das RKI am Freitag mit 3,50 an (Donnerstag: 3,31, Mittwoch: 3,07). Am Samstag und Sonntag wird der Wert nicht veröffentlicht. Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 267 500 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 95 696.