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RKI: Corona-Inzidenz steigt im Saarland und in Deutschland, weniger Tote

Aktuelle Corona-Zahlen des RKI : Inzidenz im Saarland und Bund steigt wieder – weniger Tote gemeldet als die Tage zuvor

Einen Tag geht die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus zurück, am darauffolgenden steigt sie erneut. In den Saar-Landkreisen ist das Bild ebenfalls uneinheitlich. Einer nähert sich wieder der 500er-Tendenz.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Montag, 6. Dezember, 239  Neuinfektionen mit dem Coronavirus für das Saarland gemeldet. Am Samstag waren es 651 gewesen, am Sonntag 537. 64 688 Fälle gab es damit im Saarland insgesamt seit Pandemie-Beginn. Aus den Landkreisen wird außerdem ein weiterer Todesfall gemeldet – 1126 Todesfälle mit oder an dem Coronavirus gibt es damit im Saarland jetzt seit dem Beginn der Pandemie.

Die Inzidenz ist trotz der geringeren tagesaktuellen Werte im Wochenvergleich wieder leicht gestiegen. Saarlandweit liegt sie jetzt bei 406,6. Am Vortag betrug sie 403,3. 

Die niedrigste Inzidenz weist weiterhin der Landkreis St. Wendel mit 318,1 (Vortag: 319,2) auf. Der Kreis Saarlouis hat mit 491,9 nach wie vor die höchste Inzidenz. Er nähert sich mit dem neuerlichen Anstieg wieder der Marke von 500, die er schon gerissen hatte.

Neben Saarlouis ging die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche, auf 100 000 Einwohner hochgerechnet, auch in Merzig-Wadern, Neunkirchen und Saarpfalz-Kreis nach oben. Neben dem St. Wendeler Land lag der tagesaktuelle Wert auch im Regionalverband Saarbrücken unter dem vorherigen. Alle Details stehen in der Tabelle.

Corona-Zahlen für Deutschland

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg leichtstiegen. Das RKI gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 441,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 439,2 gelegen, vor einer Woche bei 452,4 (Vormonat: 183,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 27 836 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.24 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 29 364 Ansteckungen.

Probleme bei Erfassung der Fälle durch Gesundheitsämter

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher. Auch dem RKI fällt die Beurteilung der Lage schwer. Der gebremste Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz könne „einerseits ein erster Hinweis auf eine sich leicht abschwächende Dynamik im Transmissionsgeschehen aufgrund der deutlich intensivierten Maßnahmen zur Kontaktreduzierung sein“, hatte es im RKI-Wochenbericht von Donnerstagabend geheißen. Allerdings könnte die Entwicklung „regional auch auf die zunehmend überlasteten Kapazitäten im Öffentlichen Gesundheitsdienst und die erschöpften Laborkapazitäten zurückzuführen sein“.

Weitere Tote ducrh Pandemie

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 81 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 73 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6 185 961 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt am Freitag mit 5,52 an (Donnerstag: mit 5,47). Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Er spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 5 120 100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 103 121.