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RKI: Corona-Inzidenz sinkt im Saarland, Landkreise uneinheitlich

Aktuelle Corona-Zahlen des RKI : Inzidenz im Saarland geht leicht zurück – Unterschiede bei den Landkreisen

Ein ständiges Auf und Ab bei den Neuinfektionen mit dem Corona-Virus: So meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) nun auch deutschlandweit wieder sinkende Werte nach einem Anstieg am Vortag. Gleichzeitig kommen erneut viele Tote hinzu.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Dienstag, 7. Dezember, 219 Neuinfektionen mit dem Coronavirus für das Saarland gemeldet. Am Vortag waren es 239 gewesen, am Sonntag 537. 64 907 Fälle gab es damit im Saarland insgesamt seit Pandemie-Beginn. Aus den Landkreisen wird außerdem ein weiterer Todesfall gemeldet – 1127 Menschen starben mit oder an dem Coronavirus seit dem Ausbruch der Pandemie.

Die Inzidenz ist nach einem leichten Anstieg im Wochenvergleich wieder leicht gesunken. Saarlandweit liegt sie jetzt bei 401,5. Am Vortag betrug sie 406,6. 

Die niedrigste Inzidenz weist weiterhin der Landkreis St. Wendel mit jetzt 329,6 (Vortag: 318,1) auf. Saarlouis hat mit 491,9 nach wie vor die höchste Inzidenz und stagniert auf dem Montag-Wert.

Sowohl im St. Wendeler Land als auch im Saarpfalz-Kreis weist die Kurve bei den Neuinfektionen binnen sieben Tage, auf 100 000 Einwohner hochgerechnet, nach oben. Im Regionalverband Saarbrücken, in Merzig-Wadern und dem Landkreis Neunkirchen sinken die Werte. Alle Details stehen in der Tabelle.

Corona-Zahlen für Deutschland

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz fiel ebenfalls leicht. Das RKI gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 432,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 441,9, gelegen, vor einer Woche bei 452,2 (Vormonat: 191,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 36 059 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 6.51 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 45 753 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 399 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 388 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6 222 020 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 5,32 an (Freitag: 5,52). Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 5 170 400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 103 520.