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RKI: Corona-Inzidenz im Saarland steigt weiter – vier Kreise über 50

Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts : Inzidenz im ganzen Saarland steigt weiter – vier Landkreise über 50

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus im Saarland steigt kontinuierlich. Das meldet das Robert-Koch-Institut (RKI). Mittlerweile haben vier Landkreise die 50er-Schwelle der 7-Tage-Inzidenz überschritten – einer liegt sogar über der Bundes-Inzidenz.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat im Saarland am Mittwoch, 13. Oktober, 142 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Am Dienstag waren es 48 Fälle. Damit gibt es seit Pandemie-Beginn im Saarland 48 250 bestätigte Fälle des Virus. Die Zahl der Verstorbenen in Verbindung mit der Krankheit ist nicht gestiegen. Insgesamt sind seit Pandemiebeginn im Saarland bisher 1057 Menschen an oder mit dem Coronavirus verstorben.

Die Inzidenz im Saarland ist derweil von 48,8 auf 54,4 gestiegen. Damit liegt das Saarland immer noch deutlich unter dem Bundesschnitt (65,4). Die niedrigste Inzidenz weist der Landkreis St. Wendel (38,2) auf, aber auch hier sind die Zahlen im Vergleich zum Vortag (35,9) leicht gestiegen. Die höchste Inzidenz melden die Statistiker für den Landkreis Saarlouis (66,6), der im Vergleich zum Vortag (49,6) verhältnismäßig stark zugenommen hat und jetzt sogar über dem Bundesschnitt liegt. Nun liegen vier Kreise bei einer Inzidenz über 50; noch am Vortag war es nur einer. In keinem saarländischen Landkreis ist die Inzidenz gesunken.

Zahlen für Deutschland

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es wenig Dynamik. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 65,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 65,8 gelegen, vor einer Woche bei 62,3 (Vormonat: 81,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11 903 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.23 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11 547 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 92 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 76 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 330 258 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Dienstag mit 1,70 (Montag: 1,58) an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 116 400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 94 389.