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RKI: Corona-Inzidenz im Saarland steigt weiter an – nur noch 2 Kreise unter 50

Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts : Corona-Inzidenz steigt weiter an – nur noch zwei Landkreise unter 50

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus im Saarland steigt kontinuierlich. Das meldet das Robert-Koch-Institut (RKI). Seit mehreren Tagen haben vier Landkreise die 50er-Schwelle der 7-Tage-Inzidenz überschritten.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat im Saarland am Freitag, 15. Oktober, 89 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Am Mittwoch waren es 152 Fälle. Damit gibt es seit Pandemie-Beginn im Saarland 48 491 bestätigte Fälle des Virus. Die Zahl der Verstorbenen in Verbindung mit der Krankheit ist nicht gestiegen. Insgesamt sind demnach seit Pandemiebeginn im Saarland bisher 1059 Menschen an oder mit dem Coronavirus verstorben.

Die Inzidenz im Saarland ist derweil von 61,2 auf 62,1 erneut gestiegen. Damit liegt das Saarland trotzdem noch deutlich unter dem Bundesschnitt (68,7). Die niedrigste Inzidenz weist der Landkreis Merzig-Wadern (44,5) auf, aber auch hier sind die Zahlen im Vergleich zum Vortag (39,6) gestiegen. Die höchste Inzidenz melden die Statistiker für den Landkreis Neunkirchen (89,2), der im Vergleich zum Vortag (83,1) zugenommen hat und bereits am zweiten Tag in Folge über dem Bundesschnitt liegt. Über einer Inzidenz von 50 liegen 4 Landkreise.

Zahlen für Deutschland

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es wenig Dynamik. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 68,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 67,0 gelegen, vor einer Woche bei 63,8 (Vormonat: 77,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11 518 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.21 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10 429 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 65 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 86 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 354 158 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Donnerstag mit 1,93 (Mittwoch 1,90) an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 134 100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 94 526.