1. Saarland
  2. Landespolitik

RKI: Corona-Inzidenz im Saarland steigt leicht an - zwei neue Todesfälle

Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts : Inzidenz im Saarland steigt über das Wochenende an - zwei neue Todesfälle

Die Corona-Inzidenz im Saarland ist auch von Samstag auf Sonntag leicht angestiegen. Lediglich ein Landkreis meldet leicht sinkende Zahlen.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat im Saarland am Sonntag 75  Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Damit gibt es seit Pandemie-Beginn im Saarland 48 032 bestätigte Fälle des Virus. Die Zahl der Verstorbenen in Verbindung mit der Krankheit steigt über das Wochenende ebenfalls an. Das RKI meldet zwei neue Todesfälle. Damit steigt die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus im Saarland verstorben sind, auf 1055.

Die Inzidenz im Saarland ist derweil leicht von 43,3 auf 45,1 gestiegen. Damit liegt das Saarland immer noch deutlich unter dem Bundesschnitt. Die niedrigste Inzidenz weist aktuell Merzig-Wadern (30,9) auf, die höchste seit heute Saarlouis (54,7). Von Freitag auf Sonntag ist die Inzidenz in allen sechs Landkreisen angestiegen.

Zahlen für Deutschland

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist im Vergleich zum Vortag erneut leicht gestiegen. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 66,1 an. Am Vortag hatte der Wert bei 64,4 gelegen, vor einer Woche ebenfalls bei 64,2 (Vormonat: 83,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7612 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.16 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 6164 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 24 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 9 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 310 273 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,67 an. Das entspricht in etwa dem Wert der Vorwoche. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen.
Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit rund 4 087 700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 94 202