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Regierung des Saarlandes will Fake-News zu Corona-Epidemie bekämpfen

Kostenpflichtiger Inhalt: Gerüchte und Falschnachrichten : Saar-Regierung will Fake-News zu Corona-Epidemie bekämpfen

Im Netz gibt es unzählige Gerüchte und Falschnachrichten über die Ausbreitung der Corona-Epidemie. Mit einem „Newsroom“ in der Staatskanzlei will die Regierung nun dagegen halten. Der Ministerpräsident hat eine „dringende Bitte“ an die Bevölkerung.

Die saarländische Landesregierung sagt Fake-News im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus den Kampf an. In der Staatskanzlei soll ab Montagmorgen, 8 Uhr, eine neue Einheit ihre Arbeit aufnehmen. Der sogenannte Corona-Newsroom werde schnell und umfassend über alle aktuellen Entwicklungen informiert, sagte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU).

Er beklagte „Gerüchte, Mutmaßungen und böswillige Streuung von Fake-News“. Er sagte: „Das ist Gift, wenn es darum geht, diese Krise mit vereinten Kräften, mit kühlem Kopf, aber auch leidenschaftlicher Entschlossenheit anzugehen.“ Hans richtete eine „dringende Bitte“ an die Bevölkerung: „Verbreiten Sie bitte keine Gerüchte aus zweifelhaften Quellen.“ Er bat darum, stattdessen die sicheren und verlässlichen Informationen seriöser Medien und staatlicher Stellen zu verwenden.

Zuvor hatte auch das Bundesgesundheitsministerium die Bevölkerung vor Falschnachrichten und Panikmache in der Corona-Krise gewarnt. „Achtung Fake News“, schrieb das Ministerium am Samstag auf Twitter. „Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium für Gesundheit/die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT! Bitte helfen Sie mit, ihre Verbreitung zu stoppen.“