Private Sicherheitsdienste unterstützen Saar-Kommunen 2,3 Millionen Euro für mehr Corona-Kontrollen

Saarbrücken · Kommunen im Saarland begrüßen zwar den Vorstoß von Innenminister Klaus Bouillon (CDU). Da die privaten Sicherheitskräfte aber nur beobachten dürfen, brauche es nachhaltigere Lösungen.

 Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (CDU) willl, dass private Ordnungsdienste die Polzei unterstützen.

Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (CDU) willl, dass private Ordnungsdienste die Polzei unterstützen.

Foto: picture alliance / dpa/Hannibal Hanschke

Saar-Innenminister Klaus Bouillon (CDU) sorgt für Unmut bei der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Saarland. Es geht um seine Pläne, den Landkreisen bis 31. März kommenden Jahres insgesamt 2,3 Millionen Euro für Corona-Kontrollen zur Verfügung zu stellen. Damit könnten Kommunen unter anderem Verträge mit privaten Sicherheitsdiensten abschließen. Die sollen die Ordnungsämter der Kommunen und die Polizei bei Corona-Kontrollen unterstützen. Die GdP ist der Ansicht, dass das „staatliche Gewaltmonopol in die öffentliche Hand gehört und nicht inflationär auf private Unternehmen ausgeweitet werden darf“, sagt der  GdP-Landesvorsitzende David Maaß. Die Debatte mache erneut deutlich, dass die Ortspolizeibehörden und die Vollzugpolizei personell nicht entsprechend aufgestellt seien