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Poliz zählt bei Protest gegen Corona-Politik im Saarland 1300 Teilnehmer

Montagsproteste : Polizei zählt bei Protesten der Corona-Politik-Gegner saarlandweit an 15 Orten knapp 1300 Teilnehmer

Erneut sind Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Politik zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu protestieren. Abermals versammelten sie sich zu so genannten Spaziergängen in zahlreichen Städten und Gemeinden.

Knapp 1300 Teilnehmer hat die Polizei bei Versammlungen der Corona-Politik-Gegner am Montagabend, 17. Januar, an zahlreichen Orten im Saarland gezählt. Dabei sollen die so genannten Spaziergänge ohne Zwischenfälle abgelaufen sein.

In einigen Städten und Gemeinden hatte unter anderem die AfD über soziale Medien dazu aufgerufen, so unter anderem zum wiederholten Male in Ottweiler. Verstöße gegen die Auflagen wie Maskenpflicht und Mindestabstand habe es nur vereinzelt gegeben.

Diesmal zählten die Beamten mehr Teilnehmende als eine Woche zuvor. Da hatte die Polizei knapp 1000 an 13 Orten registriert.

In folgenden 15 Städten und Gemeinden gingen Menschen auf die Straße:

  • Friedrichsthal: 17 Teilnehmende
  • Bexbach: 16
  • Neunkirchen: 43
  • Illingen: 50
  • Schiffweiler: 30
  • Ottweiler: 51
  • Saarlouis: 350
  • Völklingen: 27
  • Merzig: 70
  • St. Wendel: 220
  • St. Ingbert: 75
  • Blieskastel: 170
  • Riegelsberg: 40
  • Saarbrücken: 40
  • Lebach: 40

(Quelle: Landespolizeipräsidium)

Von den Beteiligten als Spaziergänge titulierte Proteste finden darüber hinaus in der Regel mittwochs in Homburg statt. Zuletzt hatte es dort Hinweise auf verfassungsfeindliche Symbole gegeben. Das habe sich nach Ermittlerangaben indes nicht bestätigt.

An Sonntagen kommt es seit geraumer Zeit zu großen Demonstrationen in der Landeshauptstadt. Am vergangenen Sonntag kamen dazu an die 5500 Menschen zusammen, die sich gegen die geplante Impfpflicht wehren. Einen Tag zuvor marschierten Gegner durch Trier. Dort kam es auch zur Kundgebung der Befürworter.