Politik zu Gast beim Parlamentarischen Abend der Saarbrücker Zeitung

Großer Andrang bei Parlamentarischem Abend der SZ : Landespolitik zu Gast bei der Saarbrücker Zeitung

Tagsüber verabschiedeten sie den Saarland-Pakt und debattierten im Landtag über das Gesetz für den Landessportverband für das Saarland (LSVS), am Abend ließen sie den Tag im Pressehaus der SZ in der Saarbrücker Eisenbahnstraße bei einem Glas Wein und kaltem Büfett ausklingen: Rund 200 Gäste waren der Einladung der Saarbrücker Zeitung zum Parlamentarischen Abend ins Pressehaus gefolgt.

Viele Landtags- und Bundestagsabgeordnete, Minister und Bürgermeister kamen, darunter Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und seine Stellvertreterin, Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD).

„Im Mittelpunkt der Berichterstattung der Saarbrücker Zeitung stand und steht immer das Saarland. Kaum eine deutsche Regionalzeitung verwendet für die Landespolitik-Berichterstattung so viel Personal und Platz. Dies wird auch in Zukunft so bleiben“, sagte SZ-Chefredakteur Peter Stefan Herbst bei seiner Begrüßung. Trotz rückläufiger Auflagenzahlen erreiche die Saarbrücker Zeitung nach Analysen der werbetreibenden Wirtschaft täglich 468 000 Leser. Die Internetseite der SZ sei das führende Nachrichtenportal des Saarlandes mit aktuell 1,2 Millionen Unique Usern. „Genauso wie einen Viertligisten sollte man auch die gedruckte Zeitung nicht unterschätzen“, sagte Herbst in Anspielung auf den Sieg des 1. FC Saarbrücken gegen den Bundesligisten aus Köln.

„Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass die SZ der Landespolitik einen so großen Raum gibt. Wir wissen das zu schätzen“, betonte Landtagspräsident Stephan Toscani (CDU). Gegenwärtig sei der Diskurs im öffentlichen Raum bedroht. Dies zeige sich etwa bei der Blockade der Buchvorstellung von Ex-Bundesinnenministers Thomas de Maizière (CDU), durch die Verunglimpfung von Menschen anderer Meinungen sowie in der Tendenz, die gegenteilige Meinung moralisch und nicht argumentativ abzuwerten. „Politik und Medien haben die gemeinsame Verantwortung, dass der Diskurs im öffentlichen Raum nicht eingeschränkt wird“, appellierte Toscani. Die klassischen Medien behielten ihre Rolle als diejenigen, die Sachverhalte einordneten und bewerteten.

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