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ÖDP im Saarland steigt in den Wahlkampf ein und buhlt um Grünen-Wähler

Wahlkampf für die Bundestagswahl : Nach Listen-Aus: ÖDP Saar buhlt um Grünen-Wähler

Der Landesverband der Ökologisch-Demokratischen Partei möchte eine Alternative bieten.

Mit dem Slogan „Orange wählen! Grüner wird es nicht“ möchte die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) im Saarland den Grünen-Wählern eine Alternative bieten. „Durch den Ausschluss der saarländischen Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen kann diese Partei nicht mehr mit der Zweitstimme an der Saar gewählt werden. Echte Ökologie und konsequenter Klimaschutz bleiben aber wählbar“, erklärt ÖDP-Landeschef Jorgo Chatzimarkakis.

Am Sonntag hat die ÖDP auf dem Gerberplatz in Saarbrücken ein Plakat aufgehängt. Spitzenkandidat der ÖDP-Saar, Claus Jacob, und Bundesvorsitzender Christian Rechholz waren vor Ort. Es sei der Auftakt für eine Sonderkampagne, sagt Chatzimarkakis. Weitere Aktionen und direkte Ansprachen potenzieller Grünen-Wähler würden folgen.

Die ÖDP stehe für eine gerechtere Familienpolitik sowie nachhaltigen Klima-, Umwelt-, Tier- und Artenschutz. „Mit einer zu Ende gedachten und pragmatischen Steuer- und Wirtschaftspolitik möchte die Partei zukunftssichere Arbeitsplätze entstehen lassen und sichern und dabei das Potenzial der Energiewende schnellstmöglich entfesseln“, erklärt Chatzimarkakis, der in Brüssel als Generalsekretär des europäischen Wasserstoffverbandes tätig ist.

Die ÖDP im Saarland hat gut 40 Mitglieder. Sie stellt mit Manuela Ripa die einzige Europa-Abgeordnete aus dem Saarland. Bei der Bundestagswahl treten neben Spitzenkandidat Claus Jacobs vier Direktkandidaten an.