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Plenarsitzung : Mit Sportförderung und Kohlehilfen befasst sich der Saar-Landtag

Plenarsitzung : Mit Sportförderung und Kohlehilfen befasst sich der Saar-Landtag

Der Streit wegen der Bundeszuschüsse zum Kohleausstieg und die Debatte um die Unabhängigkeit des Saarsports stehen auf der Tagesordnung.

Die Sportförderung im Saarland und Bundeshilfen für den Kohleausstieg beschäftigen den saarländischen Landtag am Mittwoch (10. April) ab 9 Uhr. Wichtige Teile eines Antrags der Linken zur Sportförderung werden von den Koalitionsfraktionen von CDU und SPD abgelehnt. Dabei geht es vor allem um die Finanzierung des Landessportverbandes für das Saarland (LSVS). Die Koalition ist dagegen, dass der Verband nicht mehr das sogenannte „Sportachtel“ direkt aus Glücksspieleinnahmen erhalten soll. Die Linke möchte diese Einnahmen durch einen besonderen Landtagsausschuss verteilen lassen.
Der frühere LSVS-Präsident und Ex-Landtagspräsident Klaus Meiser (CDU) war Anfang März vom Landgericht Saarbrücken wegen Untreue in fünf Fällen und Vorteilsgewährung zu einem Jahr und zehn Monaten Haft verurteilt worden. In dem Verfahren waren Kontrollmängel in den Verbandsfinanzen deutlich geworden. Der Landtag soll auf Antrag der Linken auch in einer aktuellen Aussprache debattieren, warum das Saarland bei Ende der Steinkohleförderung 2012 deutlich weniger Bundeshilfen bekam als jene 40 Milliarden Euro, die die Länder Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen bis 2038 für die Einstellung der Braunkohleförderung bekommen.

(dpa)