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Medizinprofessor Wolfram Henn vom UKS Homburg erneut in Ethikrat berufen

Bundestagspräsident ernennt Homburger Humangenetiker : Saar-Professor Henn erneut in Deutschen Ethikrat berufen

Der Homburger Professor für Humangenetik und Ethik, Wolfram Henn, ist von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble mit weiteren 20 Mitgliedern erneut in den Deutschen Ethikrat berufen worden.

Der Humangenetiker und Medizinethiker Professor Wolfram Henn, der am Uniklinikum des Saarlandes in Homburg (UKS) arbeitet, gehört für eine weitere Amtsperiode von vier Jahren dem Deutschen Ethikrat an. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat den Leiter der Humangenetischen Beratungsstelle der Saar-Uni zum 30. April zusammen mit weiteren 20 Mitgliedern in den Rat berufen. Das teilte das UKS am Dienstag, 4. Mai, mit.

Der neu besetzte Ethikrat hat insgesamt 24 statt bislang 26 Mitglieder. Das Gremium wird je zur Hälfte auf Vorschlag des Bundestages und der Bundesregierung benannt. Voraussichtlich am 28. Mai wird der neue Ethikrat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommen.

Bereits seit 2016 ist Wolfram Henn Mitglied des Deutschen Ethikrates, eine Wiederberufung ist nur einmal möglich. Henn vertritt im Gremium insbesondere die Schwerpunkte Humangenetik, informationelle Selbstbestimmung und Forschungsethik.

In seiner wissenschaftlichen Tätigkeit befasst sich Henn mit ethischen und psychosozialen Problemen der humangenetischen Forschung und Diagnostik.

Der Professor für Humangenetik und Ethik ist seit vielen Jahren Sachverständiger beim Bundestag zu Themen wie Gentests beim Embryo und Gendiagnostik. Seit 2013 ist er Stellvertretender Vorsitzender der 15-köpfigen Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer; diesem Gremium gehört er bereits seit 2007 an.