Um 10 Millionen Tonnen CO2 verrechnet Nach massivem Rechenfehler: Wann kommt das neue Klimaschutzgesetz im Saarland?

Saarbrücken · Nachdem im Dezember durch Recherchen der SZ bekannt wurde, dass der Treibhausgas-Ausstoß im Saarland um 10 Millionen Tonnen niedriger ist, als die Landesregierung annahm, hatte Umweltministerin Petra Berg (SPD) ein überarbeitetes Klimaschutzgesetz angekündigt. Wie sieht es damit aus?

Bei der Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes im Sommer 2023 gaben Klimaaktivisten Umweltministerin Petra Berg (SPD) eine 5- für ihre Politik. Nachdem herauskam, dass das Gesetz auf falschen Daten basiert, versprach Berg Nachbesserungen. Ob und wann diese kommen sollen, lässt das Umweltministerium aber offen.

Bei der Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes im Sommer 2023 gaben Klimaaktivisten Umweltministerin Petra Berg (SPD) eine 5- für ihre Politik. Nachdem herauskam, dass das Gesetz auf falschen Daten basiert, versprach Berg Nachbesserungen. Ob und wann diese kommen sollen, lässt das Umweltministerium aber offen.

Foto: BeckerBredel

Wann bekommt das Saarland ein neues, auf korrekten Daten basierendes Klimaschutzgesetz? Auf die Anfrage unserer Zeitung gab die saarländische Landesregierung keine Antwort. Nachdem durch Recherchen der Saarbrücker Zeitung jahrelange Fehler bei der Berechnung des Treibhausgasausstoßes im Saarland bekannt geworden waren, kündigte Umweltministerin Petra Berg (SPD) an, das Klimaschutzgesetz anpassen zu wollen. Hintergrund: Bei der CO₂-Bilanz 2021 verrechnete sich die Landesverwaltung um zehn Millionen Tonnen. Ausgestoßen wurden saarlandweit 11,7 Millionen Tonnen statt wie zuvor fälschlicherweise angenommen 21,8 Millionen Tonnen.