Lob und Kritik der Polizisten an Personalpolitik des Landes

Finanzierung gefunden : Lob und Kritik der Polizisten an Personalpolitik des Landes

Die Gewerkschaften haben die gefundene Finanzierung zur Ausbildung zusätzlicher Polizisten begrüßt.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) forderte jedoch eine „Mindestpersonalisierung“ von 3000 Beamten, während das Land im nächsten Jahr zuletzt eine Zahl von 2550 angepeilt hatte. „Damit auch künftig nicht nach Kassenlage Personalpolitik betrieben wird“, sagte Landeschef Sascha Alles.

Sein Kollege von der Gewerkschaft der Polizei (GdP), David Maaß, kritisierte, dass der Personalaufwuchs zu spät beschlossen worden sei. 2020 erreiche die Polizei ihr „absolutes Personaltief“, so Maaß. Man dürfe nicht vergessen, dass die neuen Kräfte erst 2024 voll einsatzfähig seien.

Das Land will in den nächsten drei Jahren insgesamt 100 Kommissaranwärter zusätzlich ausbilden. Dazu werden Anwärter zunächst über unbesetzte Planstellen bei der Polizei finanziert. Mit den Geldern für eine Planstelle (A 10) lassen sich rund drei Nachwuchskräfte bezahlen. Ab 2021 tauchen sie regulär im Stellenplan auf.

Laut Finanzministerium würde die Zahl der Kommissaranwärter im nächsten Jahr von 125 auf 150 steigen, 2021 von 90 auf 140 und 2022 schließlich von 105 auf 130.

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